

SG Oberlichtenau - NSV Gelb-Weiß Görlitz 38:25 (19:15)
Dritte Niederlage hintereinander
Am frühen Sonntagabend reiste die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz in die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz, um gegen die 1. Vertretung der SG Oberlichtenau anzutreten. Dabei stand das Spiel unter keinen guten Vorzeichen. Durch zeitgleiches Spiel der 2.Mannschaft konnte die Bank personell nicht aufgewertet werden und zusätzlich meldete sich mit Matthias Rasche auch noch eine wichtige Größe in der Abwehr krank. Unter diesen Umständen sollte es eine Kraftfrage werden, wie dass schnelle Gegenstoßspiel des Gegners unterbunden werden konnte. Dem 0:1 der Gelb-Weißen ließen die Hausherren 6 Tore ohne weiteren Gegentreffer folgen. Die Neißestädter kamen mit der Abwehr der Hausherren nicht klar und die schwachen Torabschlüsse ermöglichten der SG immer wieder Angriffe in erster und zweiter Welle. Dann kam der erste Knackpunkt der Partie, eine doppelte Unterzahlsituation bedeutete einen 11:6-Rückstand und ziemlich viel Kraft. Dennoch schafften es die Gelb-Weißen, mit einer Leistungssteigerung und eigenen schnellen Angriffen auf 14:12 zu verkürzen. Aber eine erneute doppelter Unterzahl brachte die Hausherren erneut mit 4 Toren zur Pause in Front. Das 19:15 bedeutete noch nicht die Entscheidung und mit dem festen Willen trotz des Sonntages etwas zu reißen, ging es zurück aufs Feld. Die Abwehr arbeitete nun aggressiver und ließ weniger freie Würfe zu. Allerdings schaffte man es immer noch nicht, das schnelle Umkehrspiel der Oberlichtenauer zu stoppen. Dem Anschluss zum 21:19 folgte erneut eine doppelte Unterzahl, die aus gelb-weißer Sicht beide zumindest in der Entstehung zweifelhaft waren. Im Ergebnis fehlten nun in den letzten 15 Minuten mit Uwe Rahn und Michael Gräber die beiden wichtigsten Stützen im Görlitzer Angriffsspiel. Die Wechselalternativen waren nun aufgebraucht und die Frage der Kraft kam wieder auf die Tagesordnung. Oberlichtenau ließ sich nicht lange bitten und setzte weiterhin auf das schnelle Spiel. Die Zwischenstände von 30:20 und 36:24 zum Endstand von 38:25 verdeutlichen dieses Unterfangen. Den Görlitzern gelang es, auch mit der starken Leistung der Torhüter, immer wieder einige freie Wurfchancen der SG zu vereiteln und hielt, obwohl eine 13-Tore-Niederlage eingefahren wurde, den Abstand in einem erträglichen Niveau. Allerdings war erneut die eigene Chancenverwertung im gesamten Spiel erneut nicht wirklich gut und so spielte man dem Gastgeber deutlich in die Karten. Diese dritte Niederlage in Folge bedeutet ein weiteres Abrutschen in der Tabelle und es muss versucht werden, diesen Trend zu stoppen. In 14 Tagen besteht dazu Gelegenheit, wenn es dann wieder in der Görlitzer Jahnsporthalle auf Punktejagd geht.
Tor: Markus Wiedemann
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Matthias Krausche, Robert Kubitz, Martin Goller
Gelbe Karten: Görlitz 4, Oberlichtenau 3
Hinausstellungen: Görlitz 7, Oberlichtenau 5
Roten Karten: Görlitz 3; Oberlichtenau 0
Siebenmeter: Görlitz 4, Oberlichtenau 10
Gedanken nach dem Spiel:
Spielberichte sollten objektiv den Spielverlauf wiedergeben und dem Leser ein Einblick in die Geschehnisse auf dem Feld geben. Ich habe es mir zum Ziel gemacht, in den Berichten nichts über die Leistung der Schiedsrichter zu schreiben. Dies gilt vor allem, da es immer wieder vorkommt, dass Fehler gemacht werden. Diese sollen nun auch nicht der Aufhänger für die nächsten Zeilen sein und auch die bessere Leistung der siegreichen Gegner erkenne ich neidlos an und gratuliere zum Sieg. Doch in der letzten Zeit habe ich immer wieder Vorkommnisse mit ansehen müssen, die auf Dauer nicht unkommentiert bleiben sollen. In vielen Spielberichten im Bereich des HVS sind immer wieder Worte zur Leistung der „dritten Macht“ zu finden. Meist haben sie negativen Charakter. Auch in manchen Gästebüchern finden sich entsprechende Worte, die in manchen Fällen die Grenze zur Kritik übersteigen. Aber all diese Worte bringen ein Bild über die „dritte Macht“ zum Vorscheinen, die mich selbst als aktiven Schiedsrichter und Spieler nachdenken lässt. Ich weiß, dass „Nestbeschmutzer“ nicht sonderlich beliebt sind und auch zukünftig könnten sich finanzielle Aspekte für mich ergeben, aber was soll es, die Mannschaftskasse freut sich.
In meiner aktiven Laufbahn habe ich nun bereits erlebt, dass sich Leute durch „hämisches Klatschen“ beleidigt fühlten, Worte die an andere Personen gerichtet auf sich selbst bezogen wurden - aber auch Worte der „dritten Macht“ wie „Dich konnte ich noch nie leiden“ verbunden mit dem Gruß der roten Karte gab es bereits. Dies sind jetzt nur die prägnantesten Beispiele, hinzu kommt, wie sich Mancher auf dem Feld präsentiert und die Regelnb auslegt. Dabei steht nicht immer das Spiele leiten im Vordergrund. Natürlich gab es auch echte Beleidigungen und unfaire Aktionen, die entsprechend geahndet, aber auch manchmal – großzügigerweise – ignoriert wurden. Und bei alldem frage ich mich, sind manche übersensibel, Selbstdarsteller, überfordert und dadurch nicht in der Lage die Rolle des Schiedsrichters auszufüllen. Ich denke viele Gründe spielen hier zusammen, aber wie soll man sich als Spieler verhalten. Klar – Beleidigungen gegenüber wen auch immer (lt. Regelwerk Schiedsrichtern, Offiziellen, Gegen- und Mitspielern aber auch Zuschauern) sowie gesundheitsgefährdende Attacken haben im Handball nichts zu suchen und müssen entsprechend geahndet werden, doch was ist mit den anderen Regeln - Schritte, Fuß- und Prellfehler, Abwehraktionen und erlaubten VErhalten zum Gegner. Immer wieder legen die Schiedsrichter Aktionen unterschiedlich aus. Regelgerechte Abwehraktionen scheinen kaum möglich, wenn man sich die Pfiffe ansieht. Der Angreifer bekommt in den meisten Fällen seinen Freiwurf. Und auch die Zeichengebung scheint nur noch sporadisch eingesetzt zu werden. Selbst ein erklärendes Wort der Schiedsrichter scheint heutzutage nicht mehr drin zu sein.
Alles entwickelt sich weiter, das Spiel wird schneller, es gibt neue Regeln etc., doch bei so manchen Schiedsrichter kann ich dies nicht erkennen, bzw. ich kann die Entwicklung nicht verstehen. Dabei spielt es auch eine Rolle, in welcher Liga die Schiedsrichter sonst antreten. Offensichtlich bleibt es mir als durchschnittlichen Handballer, bei dem es nicht für mehr als die Bezirksliga gereicht hat, nur die Möglichkeit vor dem Spiel ins Regelheft der entsprechenden Liga der Schiedsrichter zu gucken, da die Auslegung und Interpretation der eigentlich gleichen Regeln immer wieder stark variiert. Da dies aber nicht immer klappt bzw. mein Heft immer die gleichen Regeln ausspuckt, scheint es mir, dass das Niveau von Kreisklasse bis Oberliga so stark auseinander klafft, dass regelmäßige Schulungen fast sinnlos erscheinen. Wie wird es denn weiter gehen und welche Schlussfolgerung muss ich für mein eigenes Spiel- und Pfeifverhalten daraus ziehen. Leider kann ich mir diese Frage noch nicht beantworten! Es bleibt also nur, von Woche zu Woche zu gucken und sich auf alles und nichts einzustellen - mal sehen wie es klappt. Etwas konstaniert Ronny Blümke
NSV Gelb-Weiß Görlitz – SC Hoyerswerda 32:35 (16:16)
Erstmals in der Saison zweimal hinter einander erfolglos
Am Samstag traf die 1. Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz auf den eigentlichen Tabellenführer SC Hoyerswerda. Der Aufsteiger, der letzte Saison verlustpunktfrei blieb, mischt auch dieses Jahr kräftig in der Ostsachsenliga mit. Einem Doppelpunktverlust auf Grund Nichtantretens folgte bisher erst eine Saisonniederlage. Diese mussten sie im September stark geschwächt gegen die damals auch nicht in Bestbesetzung antretenden Gelb-Weißen verkraften. Doch ganz klar lag die Favoritenbürde bei der Mannschaft aus der Zusestadt, dies nicht nur wegen der Tabellenkonstellation sondern auch wegen des schlechten Mannschaftsauftrittes des NSV letzte Woche in Neugersdorf. Beide Mannschaften brauchten eine gewisse Zeit, um in die Partie zu finden, doch dann ging es richtig los. Die 1:0-Führung der Görlitzer wurde zum 1:3 gedreht und im weiteren Verlauf immer wieder durch die Gäste verteidigt. Erneut zeigten sich deutliche Schwächen im gelb-weißen Rückzugsverhalten da die SC-Spieler immer wieder zu schnellen Toren im Umkehrspiel kamen. Es stimmte die Zuordnung nicht und auch das aggressive Abwehrverhalten stand nicht ganz oben auf der Tagesordnung. Hoyerswerda bemühte sich wurde aber ein ums andere Mal durch die Görlitzer Torhüter gehindert, den Vorsprung auszubauen. Die sich so bietende Chance den Anschluss zu halten, nutzen die Neißestädter und erwarfen sich mehrmals den Ausgleich (8:8, 13:13). Nach dem 14:14 wurde auch endlich einmal der eigene Führungstreffer vorgelegt, aber ein glücklicher Wurf aus fast 14 Meter Entfernung durch Hoyerswerda bedeutete den 16:16-Halbzeitstand. Der enge Verlauf und trotz aller Fehler die Einstellung der Mannschaft brachten die Trainer dazu optimistisch in die zweite Hälfte zu gehen. Allerdings wurde ein schweres Stück Arbeit erwartet. Den Beginn der zweiten Hälfte verschliefen die Hausherren und Hoyerswerda ging mit 16:19 in Front. Bis zum 20:23 hielt dieser Vorsprung dann auch. Aber mit einer verbesserten Wurfeffektivität und leichter Ballgewinne in der Abwehr gelang es den Gelb-Weißen zum 23:23 auszugleichen. Vor allem Max Weinhold (insgesamt 10 Tore) brachte den nötigen Druck auf die SC-Abwehr. Doch erneut wollte der so psychologisch wichtige Führungstreffer nicht gelingen. Hoyerswerda berappelte sich wieder und ging mit 3 Toren in Folge wieder in Führung (23:26). Die Görlitzer kämpften weiterhin und hielten den Abstand gleich. Beim 29:31 bestand die Möglichkeit noch weiter zu verkürzen aber zwei nicht genutzte Tempogegenstösse sowie ein verworfener Siebenmeter machten diese Chance zu Nichte. Hoyerswerda behielt nun die Nerven und fand gegen die offensivere Abwehr des NSV die richtigen Mittel. Am Ende verlieren die Gelb-Weißen, trotz deutlicher Steigerung zur Vorwoche, erstmals in dieser Saison zwei Spiele hintereinander und verweilen weiter im Tabellenmittelfeld. Mit dem 32:35-Sieg festigt SC Hoyerswerda seine Titelambitionen und würde einen guten Aufsteiger in die Verbandsliga stellen.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Matthias Rasche, Matthias Krausche, Robert Kubitz, David Queisser, Martin Goller, Maximilian Weinhold, Oliver Gahsche
Gelbe Karten: Görlitz 3, Hoyerswerda 3
Hinausstellungen: Görlitz 4, Hoyerswerda 5
Siebenmeter: Görlitz 4, Hoyerswerda 2
TBSV Neugersdorf II – NSV Gelb-Weiß Görlitz 32:24 (15:13)
IN Seifhennersdorf nichts zu holen
Am frühen Samstagnachmittag um 14.00 Uhr musste die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz bei der zweiten Vertretung des TBSV Neugersdorf antreten. Der Sieg vergangene Woche gegen HVH Kamenz II sollte Auftrieb geben und eigentlich für das notwendige Selbstvertrauen der Gelb-Weißen sorgen. Aber auch Neugersdorf hat in der Vorwoche gegen LHV Hoyerswerda II gepunktet und angekündigt, dem NSV ein starker Gegner sein zu wollen. Und nicht zu letzt die letzten Auftritte der Görlitzer im Oberland gegen diesen Gegner sollten Warnung genug gewesen sein. Docvh was sich dann auf dem Feld abspielte ist unerklärlich. Bis zum 2:2 wurden bereits mehrfach gute Chancen nicht genutzt und die Abwehr schien nicht anwesend zu sein. Viele Angriffe mit einfachen Abschluss brachten die Hausherren erst mit 6:3 und später mit 10:5 in Front. Die Görlitzer Bank reagierte und stellte die Abwehr um. Die Manndeckung gegen den halblinken Hauptschützen brachte die Neugersdorfer aus dem Tritt und ermöglichte den Gelb-Weißen sukzessive bis auf 13:12 zu verkürzen. Aber auch diese starke Phase des NSV wurde von vielen Fehlwürfen und nicht gewollten Zusammenspiel untereinander begleitet. Neugersdorf nutzte dem gegenüber seine Chancen besser und ging durchaus verdient mit 15:13 in die Halbzeit. Durch die Trainer wurden die Mängel angesprochen und der Glaube an einen Punktgewinn natürlich noch da. Allerdings wurde der Beginn der zweiten Spielhälfte völlig verschlafen. Dem 16:14 aus Görlitzer Sicht folgten 6 TBSV-Treffer. Der Görlitzer Angriff kam völlig zum Erliegen - keine Laufbereitschaft ohne Ball, kein Druck auf den Gegenspieler - und wenn doch – kein Auge für den besser postierten Nebenmann. Außerdem wurde trotz genauer Anweisungen viel zu oft unplatziert abgeschlossen. Neugersdorf ließ sich folgend nicht weiter bitten, durch schnelles Umkehrspiel und viel Laufbereitschaft im Angriff wurde der Vorsprung bis auf 27:17 erhöht. Die zweite Halbzeit der Görlitzer glich eher einer Vorführung durch den Gegner als das man es Handball nennen konnte. Lag es an der ungewohnten Anpfiffzeit, der fehlenden elektronischen Anzeige, den Schiedsrichtern, dem starken Gegner oder doch wahrscheinlich nur an den eigenen Nerven? Außer Robert Kubitz und mit Abstrichen Uwe Rahn brachten die anderen Feldspieler einfach nicht den richtigen Willen auf, den Spielstand zu verkürzen, geschweige denn das Spiel zu drehen. Im Ergebnis steht eine auch in dieser Höhe verdiente 32:24-Niederlage zu Buche, die letztendlich einmal ausgewertet werden muss, um nächste Woche gegen den Spitzenreiter SC Hoyerswerda in eigener Halle bestehen zu können. Ein solches Auftreten wie in der zweiten Halbzeit darf sich einfach nicht noch einmal wiederholen.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Ronny Beier, Ronny Blümke, Matthias Rasche, Matthias Krausche, Robert Kubitz, David Queisser
Gelbe Karten: Görlitz 3, Neugersdorf 3
Hinausstellungen: Görlitz 4, Neugersdorf 2
Siebenmeter: Görlitz 5, Neugersdorf 5
NSV Gelb-Weiß Görlitz – HVH Kamenz II 33:28 (14:13)
Zum Jahresbeginn unerwartet deutlich erfolgreich
Zum Jahresbeginn stand beim Rückrundenauftakt für die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz ein schweres Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast war der direkte Tabellennachbar HVH Kamenz II. Zum Saisonbeginn unterlagen die Görlitzer in Kamenz knapp mit 31:29 und mussten sich dabei erst in den Schlussminuten geschlagen geben. Weiterhin waren die Ergebnisse der Lessingstädter in den letzten Spielen klare Warnung für die Gelb-Weißen. Nach den trainingsfreien Wochen zum Jahreswechsel wusste niemand, wie der Leistungsstand der Mannschaft ist. Hinzu kam, dass die personelle Situation sich für die Gelb-Weißen nicht wirklich verbessert hat. Zwar rückten Matthias Rasche, Matthias Krausche und Uwe Rahn wieder in die Mannschaft, doch der berufsbedingte Weggang von Max Weinhold wiegt sehr schwer. In den nächsten Spielen wird er nur sporadisch da sein, so dass insbesondere im Rückraum sehr wenig Wechselmöglichkeiten bestanden. Dennoch sollte das Spiel mit viel Tempo und hoher Laufintensität bestritten werden und am Anfang funktionierte dies hervorragend. Sichere Abschlüsse brachten eine schnelle 4:0-Führung und Kamenz fand nur sehr langsam ins Spiel. Aber mit zunehmender Spielzeit stach die erwartete Trumpfkarte des HVH. Immer wieder wurde der gute Kreisläufer in Position gebracht und der Vorsprung schmolz dahin. Beim 9:9 kam es zum Ausgleich und die Spielanteile hatten sich verschoben. Während die Görlitzer mit viel Kraft- und Laufaufwand sich ihre Tore erarbeiteten, schlugen die Lessingstädter meist innerhalb weniger Sekunden einfach zu. Nach dem Ausgleich erwarfen sich die Gelb-Weißen wieder eine 3-Tore-Führung (13:10) doch bis zur Pause blieb davon nur ein Tor übrig (14:13). Kamenz zeigte dabei die notwendige Entschlossenheit, hier in der Jahnsporthalle etwas zu reißen. Dies sahen auch die Trainer und in ihrer Halbzeitansprache wiesen sie auf die zu erwarteten Probleme hin. Die Neißestädter nahmen sich die Worte auch an und nach dem, 14:14-Ausgleich konnten innerhalb einer Minute wieder zwei Tore erzielt werden. Bis zum 21:21 gingen immer die Görlitzer in Front und der Spielverlauf war genauso wie in den letzten Minuten der ersten Halbzeit. Görlitz erarbeitete sich die Tore, während die Kamenzer eigentlich viel zu leicht zu ihren kamen. Bis zum 25:24 blieb der Spielstand sehr eng, erst dann konnten sich die Görlitzer erneut etwas absetzen. Kamenz nutzte in dieser Phase zwei Chancen nicht und die Görlitzer zogen auf 30:25 weg. Einige Kamenzer resignierten nun und am Ende stand ein unerwarteter Sieg für die Görlitzer zu Buche. Hierbei kann man durchaus von verdsient sprechen, da es gelang, Kamenz im gesamten Spiel nicht einmal in Führung gehen zu lassen. Bereits nächste Woche muss erneut so eine Leistung abgerufen werden, damit die zweite Vertretung des TBSV Neugersdorf bezwungen werden kann.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Matthias Rasche, Matthias Krausche, Robert Kubitz, David Queisser, Martin Goller
Gelbe Karten: Görlitz 3, Kamenz 3
Hinausstellungen: Görlitz 3, Kamenz 4
Siebenmeter: Görlitz 4, Kamenz 4
NSV Gelb-Weiß Görlitz – OHC Bernstadt 28:25 (9:10)
Zum Jahresabschluss noch einmal ein Sieg in der Görlitzer Jahnsporthalle
Am späten Samstagabend stand für die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz das letzte Spiel des Jahres 2011 auf dem Programm. Zu Gast war die junge Truppe des OHC Bernstadt, welche bislang eine gute Saison spielt. Partien beider Mannschaften gingen in den letzten Jahren stets nur sehr knapp aus und dies erwarteten die Neißestädter auch dieses Mal. Erschwerend kam noch hinzu, dass neben Matthias Rasche und Uwe Rahn auch noch Matthias Krausche ausfiel. Das letzte Aufgebot der 1.Männermannschaft wurde mit 3 Spielern der 2. Mannschaft aufgefüllt und so konnten wenigstens 12 Spieler auf der Bank Platz nehmen. Die ersten Minuten gehörten dem Gast aus Bernstadt (0:2), wobei die Görlitzer einfach nur Zeit brauchten, um ins Spiel zu finden. Der Spielstand wurde egalisiert und mit 5:3 wurde dann eine eigene 2-Tore-Führung verzeichnet. Nach 20 Minuten stand es 6:4 und es zeichnete sich eine sehr torarme Partie ab, in der die Abwehrreihen und Torhüter dominierten. Der Spielstand blieb bis zur Pause eng und Bernstadt konnte mit den letzten Sekunden das 9:10 werfen. Die Trainer zeigten deutlich auf, dass mangelnde Laufbereitschaft und Zug zum Tor im Angriff die sichere Niederlage bedeuten wurden. So schworen sich die NSV-Aktiven auf die letzten 30 Spielminuten des Jahres 2011 ein. Allerdings ging auch der Beginn der 2. Halbzeit eindeutig an Bernstadt. Nach dem 10:10-Ausgleich erzielten diese relativ einfach 5 Tore in Folge und führten so verdienter Maßen mit 10:15. Bereits in der 36. Minute mussten die Gelb-Weißen zur Auszeit gebeten werden und diese zeigte ihre Wirkung. Mit aggressivem Abwehrverhalten und Drang zum Tor wurde ein eigener 5:0-Lauf gestartet und so dass Spiel beim 15:15 praktisch neu begonnen. Die Führung wechselte ständig und erst nach dem 20:20 konnte sich der NSV mit 2 Toren absetzen (22:20). Bernstadt versuchte alles, konnte aber bis zum Abpfiff keinen Ausgleich mehr erzielen. Das 24:21 für die Gelb-Weißen war dann eine kleine Vorentscheidung, der dann beim 27:22 die endgültige Entscheidung folgte. Die knappen Wechselmöglichkeiten wurden mit viel Kampfgeist und endlich auch mehr Bewegung im Angriff wettgemacht. Am Ende gewannen die Görlitzer das Spiel mit 28:25 und es zeigte sich, dass bei beiden Mannschaften Kleinigkeiten über den Sieg entscheiden. Die Görlitzer zeigten im Abschluss in der zweiten Hälfte eine verbesserte Wurfausbeute und gewannen die zweite Halbzeit mit 19:15. Nach der torarmen ersten Halbzeit war dies ein kleiner Ausgleich für die Zuschauer. Überwintern werden die Gelb-Weißen auf Platz vier der Tabellen und liegen somit voll im Soll.
Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern, Sponsoren und Unterstützern für das Jahr 2011 und wünscht besinnliche Feiertage und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Michael Gräber, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Jens Winkler, Robert Kubitz, Thomas York, Tony Klose, David Queisser
Gelbe Karten: Görlitz 2, Bernstadt 2
Hinausstellungen: Görlitz 4, Bernstadt 4
Siebenmeter: Görlitz 7, Bernstadt 4
TSG Bretnig-Hauswalde - NSV Gelb-Weiß Görlitz 21:28 (10:14)
Mit Rumpfsieben auswärts erfolgreich
Am Sonntagnachmittag zum 2.Advent fuhr die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz in die Pfefferkuchenstand Pulsnitz, um die Klingen mit der gastgebenden TSG Bretnig-Hauswalde zu kreuzen. Trotz massiver Personalsorgen (es fehlten Matthias Rasche und Uwe Rahn sowie der wieder genesene Robert Kubitz) zählte gegen die TSG nur ein Sieg. Dass mit Rasche ein wichtiger Abwehr- und der einzig gelernte Kreisspieler sowie mit Rahn der einzige Linkshänder fehlte, führten zu ungewohnten Aufstellungen. So musste Rechtsaußen Stefan Nitsche auf Halb decken und auch Matthias Krausche durfte seine Deckungsqualitäten beweisen. Auf der Auswechselbank nahm diesmal auch Trainer Thomas York in Spielkleidung Platz und sollte so seinen Auftritt noch bekommen. Das schnelle 1:0 durch die TSG wurde erfolgreich gekontert und mit guter Abwehr- und Blockarbeit sowie konsequenten Zug zum Tor in eine eigene 1:4-Führung gedreht. Im Großen und Ganzen stand die Abwehr und jeder erfüllte die ihm zu gedachte Aufgabe. Leider wurden in der Abwehr gewonnene Bälle sehr schnell wieder abgegeben und Bretnig kam zum 3:4 heran, um dann erneut mit 3:7 ins Hintertreffen zu geraten. Der Vorsprung der Gelb-Weißen pegelte sich bei 3 bis 4 Toren ein, ohne dass diese wirklich überzeugten. Immer wieder wurden Bälle leichtfertig vergeben oder in der Abwehr kleine Schaltpausen eingelegt. Zum Glück hatten aber die Gastgeber ebenfalls Personalsorgen und so nicht die Mittel, die Görlitzer in Bedrängnis zu bringen. In der 28. Minute verletzte sich Matthias Krausche so schwer, dass er vorsichtshalber mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde. Somit gab Trainer Thomas York sein Spielfelddebüt in dieser Saison und erlebte die 10:14-Halbzeitführung. Mit der Chancenverwertung unzufrieden aber der Abwehr zufrieden erwarteten die Gelb-Weißen in der zweiten Hälfte einen Sturmlauf der Bretnig-Hauswalder. Und direkt nach der Pause bewahrheitete sich dies. Mit aggressiver Abwehr wurden die Neißestädter unter Druck gesetzt und beim 13:15-Anschlusstreffer hätte die Partie kippen können. Doch die Abwehr raufte sich wieder zusammen und die ungewohnte Angriffsformation fand ebenfalls wieder besser ins Spiel. Die Führung der Gelb-Weißen wurde wieder bis auf 14:21 ausgebaut. Die Abwehr stand weiterhin sattelfest und wenn doch Bälle durchkamen, waren diese sichere Beute der guten Torhüter. Bretnig gab aber nicht auf und versuchte mit 2 Kreisläufern zum Erfolg zu kommen. Der Vorsprung schmolz und war beim 18:22 wieder auf Halbzeitniveau. Aber clever agierend wurde nun im Angriff auf die sichere Chance gewartet und der Spielstand wieder auf 19:27 erhöht. Den Schlusspunkt in einer von gelb-weißer Seite sicher verwalteten Partie setzte Thomas York mit einem Heber zum 21:28. Mit der Verletzung von Matthias Krausche hat sich die Personalsituation nicht gebessert und so gilt es im letzten Spiel des Jahres gegen den OHC Bernstadt, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern zu können. Da gegen die TSG Bretnig-Hauswalde jeder eingesetzte Spieler sein Bestes gab, sollte dies auch nächste Woche erwartet werden können.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Michael Gräber, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Matthias Krausche, Thomas York, David Queisser, Tony Klose
Gelbe Karten: Görlitz 2, Bretnig 3
Hinausstellungen: Görlitz 4, Bretnig 5
Siebenmeter: Görlitz 3, Bretnig 3
NSV Gelb-Weiß Görlitz - SV Rot-Weiß Sagar 21:23 (15:10)
Unterirdische zweite Halbzeit bringt erneut Niederlage in der Jahnhalle
Am Samstag stand für die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz das Spitzenspiel der Ostsachsenliga gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenersten SV Rot-Weiß Sagar auf dem Programm. Es galt durch kompakte Abwehr und sicheren Torhütern, Sagar unter Druck zu setzen. Die Favoritenrolle lag bei Sagar und somit auch der Druck. Görlitz zeigte von Anfang Präsens in Abwehr und Angriff und ging nach zwischenzeitlichen 1-Tore-Rückständen mit 5:3 in Front. Dies beeindruckte den Tabellenführer und im Ergebnis wurden mehrfach Bälle nicht im NSV-Kasten untergebracht und mit schnellem Umkehrspiel wurde der Druck auf das Sagarer Tor erhöht. Leider war die Effektivität an diesem Tage nicht wirklich zufrieden stellend, so dass dert Vorsprung nicht weiter als 5 Tore ausgebaut werden konnte. Sagar zeigte sich beeindruckt und konnte bis zur Pause den Rückstand bei den 5 Toren halten (15:10). Die Trainer waren eigentlich begeistert, da über weite Strecken des Spiels guter Handball mit passabler Abwehrarbeit geboten wurde. Dennoch galt es, den Kampfgeist der Neißedörfler nicht zu unterschätzen und genauso konzentriert die zweiten 30 Minuten anzugehen. Doch dieses Vorhaben ging gänzlich in die Hose. Statt eigene erfolgreiche Aktionen zu zeigen, wurde der gegnerische Torwart warm geworfen und Sagar verkürzte bis auf 16:15. Zum Glück sollte in dieser Phase aber der Ausgleich noch nicht fallen und die Gelb-Weißen konnten in einer ausgeglichenen Partie bis zur 53. Spielminute die Führung behaupten (20:18). Allerdings haderten die Gelb-Weißen zunehmend immer mehr mit der „Dritten Macht“ auf dem Feld und in einer absolut unnötigen Unterzahlsituation, glich Sagar nicht nur, aus sondern ging mit 20:21 in Führung. Beide Mannschaften übertrafen sich in dieser Phase des Spiels aber auch im Auslassen von Chancen, so dass weiterhin ein ausgeglichener Spielverlauf für Spannung sorgte. Die genommene Auszeit der Görlitzer brachte keine Besserung und dem Ausgleich zum 21:21 ließ Sagar den 21:22-Führungstreffer folgen. Die Görlitzer ließen dennoch mehr Konzentration der „Dritten Macht“ gelten als den eigenen Abschlüssen und verloren so am Ende in einer erneut unnötigen Unterzahlsituation das Spiel mit 21:23. Leider war Sagar nicht wirklich der überlegene unschlagbare Tabellenführer sondern vielmehr eine Mannschaft auf Augenhöhe. Doch mit nur 6 Toren in Halbzeit zwei und vielen unnötigen Scharmützeln gegenüber der „Dritten Macht“ war einfach kein Sieg möglich. Die Chancenverwertung war neben der Gelassenheit an diesem Abend die zweite Schwachstelle und so verloren die Gelb-Weißen diese Saison bereits das zweite Spiel in der Jahnsporthalle. Die aufgedeckten Defizite gilt es nun in den letzten beiden Spielen des Jahres 2011 abzustellen, um nicht in der Tabelle ins Niemandsland abzurutschen.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Michael Gräber, Uwe Rahn, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Matthias Krausche, Matthias Rasche, David Queisser
Gelbe Karten: Görlitz 3, Sagar 1
Hinausstellungen: Görlitz 7, Sagar 4
Siebenmeter: Görlitz 6, Sagar 7
Ein Wort in eigener Sache:
Woche für Woche stehen Mannschaften und Schiedsrichter auf dem Feld und versuchen ihrem Hobby nachzugehen. Leider nimmt das Niveau immer weiter ab und die Macht die Einzelne ausleben dürfen und in Unwissenheit oder mit purer Absicht auch ausleben, erschreckt immer mehr und führt dazu, dass selbst gestandene Spieler und Schiedsrichter die oben beschriebene Gelassenheit verlieren. Leider stellt sich aber auch immer öfter die Frage, ob die Schiedsrichter als wesentlicher Bestandteil eines Handballspieles, den Anforderungen gewachsen sind. Aber wenn Handball künftig wie auch jetzt immer nur im Sinne der Angreifer gesehen wird und Abwehrabreit im Rahmen des Regelwerkes nicht belohnt wird sondern statt dessen jede Berührung der Abwehr mit dem Angreifer unweigerlich zum Freiwurf oder im schlimmsten Fall gar zu progressiver Strafe führt, darf man sich nicht wundern, wenn immer wieder Diskussionen oder Unmutsäußerungen gegenüber den Schiedsrichtern entstehen. Leider verstärkt sich dieses Problem, je weiter unten man in den Spielklassen aufläuft. Es wäre hier durchaus hilfreich, wenn jeder Schiedsrichter mal wieder in die Regeln sieht und sich nicht nur auf das verlässt, was er seit Jahren pfeift. Dies kann dem Spiel Handball durchaus hilfreich sein und vermeiden, dass auch in Zukunft immer wieder die Schiedsrichter im Brennpunkt stehen. Trotz dieser Gedanken entschuldige ich mich für mein Auftreten am Samstag im Spiel gegen den SV Rot-Weiß Sagar. Es war weder dem Schiedsrichtern noch dem Gegner und insbesondere nicht der eigenen Mannschaften angemessen oder hilfreich. (persönliche Worte von Ronny Blümke)
NSV Gelb-Weiß Görlitz - TSV Niesky 42:12 (16:4)
Kantersieg durch Leistungssteigerung in Halbzeit zwei
Am Samstag stand für die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz das Nachholspiel vom 29.10.2011 gegen den TSV Niesky auf dem Programm. Diese Mannschaft rangiert im Tabellenkeller und hat alle Spiele mehr oder weniger hoch verloren und auch das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften endete 39:23 für die Gelb-Weißen. Trotz dieses Wissens sollte das Spiel hoch konzentriert bestritten werden. Ziel war es, aus der aggressiven Abwehr heraus mit schnellem Umkehrspiel den Ball nach vorn zu tragen. Im Positionsangriff galt es, die Nieskyer Abwehr mit gefälligem Kombinationsspiel in Bewegung zu bringen. Nach einer Schweigeminute für das kürzlich verstorbene langjährige Vereinsmitglied Hans York wurde das Spiel angepfiffen, doch was dann in den ersten zwanzig Minuten von den Gelb-Weißen gezeigt wurde, war alles andere als das was man sich vorgenommen hatte. Es dauerte 9 Minuten 40 bis der NSV das 3:0 erzielen konnte. Dabei gab es Chancen für 5-10 weitere Tore, doch mit unpräzisen Zuspielen nach vorn und unkonzentrierten Abschlüssen wurden die Zuschauer nahezu gequält. Zum Glück stand die Abwehr und die Torhüter gut. Niesky fiel nicht viel gegen die 6-0- als auch 4-2-Variante ein und so wurde der Spielstand bis zum 11:1 ausgebaut. Aber auch die Görlitzer kamen mit der Nieskyer Abwehr nicht gut zu recht und erzielten die meisten Tore aus dem Tempogegenstoss. Die Spielzüge wurden nicht korrekt gespielt und bei klaren Torchancen wurde lieber noch einmal abgespielt. Die Seiten wurden mit 16:4 für den NSV gewechselt und dies war das einzig positive aus der ersten Hälfte. Das Trainergespann um Thomas York legte den Finger in die Wunde und schwor die Gelb-Weißen auf die zweite Hälfte ein. Und dies schien, gefruchtet zu haben. Während die ersten drei Treffer im Spiel erst nach knapp 10 Minuten fielen, legten die Neißestädter am Anfang der zweiten Hälfte binnen 120 Sekunden 4 Treffer nach. Und so sollte es auch weiter gehen. Das Tempo und die Präzision wurden bis zum Abpfiff hochgehalten und über die Stationen 23:6 und 38:8 wurde der Endstand von 42:12 erreicht. Alles was in der ersten Halbzeit nicht klappte, gelang nun in Hälfte zwei. Die langen Pässe kamen an, die Chancen wurden meist sicher verwandelt und auch die Abwehr ließ kaum Chancen zu. Niesky spielte zwar weiter mit, hatte aber an diesem Tag keine Möglichkeiten den Spielstand irgendwie zu verkürzen. Nach dieser zweiten Halbzeit sicherten sich die Gelb-Weißen den höchsten Sieg in der Vereinsgeschichte und spielen weiterhin in der oberen Tabellenhälfte mit. Nächste Woche kommt zum Spitzenspiel der bisher ungeschlagene Tabellenerste SV Rot-Weiß Sagar in die Jahnsporthalle und es ist Spannung garantiert, denn letzte Saison endeten beide Aufeinandertreffen unentschieden.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Matthias Krausche, Matthias Rasche, David Queisser, Robert Kubitz
Gelbe Karten: Görlitz 2, Niesky 3
Hinausstellungen: Görlitz 2, Niesky 3
Siebenmeter: Görlitz 5, Niesky 3
Den offiziellen Spielbericht schreibt Koweg, allerdings ist bisher keiner im Netz zu finden. Hier nun die Zeilen aus Sicht des NSV:
SV Koweg Görlitz II - NSV Gelb-Weiß Görlitz 24:24 (16:14)
Erneut Leistungsgerechtes Unentschieden für Gelb-Weiß
Am Samstagnachmittag stand für die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison an. Die zweite Vertretung des Sachsenligisten SV Koweg war somit der nächste Prüfstein. Bisher mit einer sehr guten Saisonleistung stand Koweg vor dem Spieltag auf Platz 2 der Tabelle und hatte somit die Favoritenrolle inne. Allerdings haben Stadtderbys immer ihre eigenen Gesetze und so sollte vor vollem Haus ein schönes Handballspiel anstehen. Die Gelb-Weißen hatten den besseren Start mussten aber schnell einen 3:1-Rückstand verkraften. Und dass sie dies taten, zeigte der anschließende 0:3-Lauf für den NSV und die damit verbundene 3:4-Führung. Aber die anfänglichen guten Leistungen des Torhüters und der Abwehr konnten nicht aufrechterhalten werden und auch der Angriff setzte die Abschlussschwäche der letzten Spiele fort. Hinzukam, dass die einfachen Tore über den Tempogegenstoss auf Grund des guten Rückzugsverhaltens von Koweg nicht fielen. Nach dem 6:6 erhöhten die Hausherren die Schlagzahl und gingen mit einem eigenen 3:0-Lauf mit 10:7 in Front. Der Rückstand des NSV wuchs sogar noch bis auf 14:9 an. Vor allem der sachsenligaerfahrene Tom Franke und Torsten Kuhnt sowie der schnelle Martin Kießling waren in dieser Phase erfolgreich. Aber die Gelb-Weißen wollten sich nicht schon in der ersten Halbzeit geschlagen geben und kämpften sich über den nun im Tor stehenden Marian Pohl zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf 16:14. In der Pause mussten die Trainer die gleichen Fehler wie schon gegen den LHV Hoyerswerda II ansprechen. Mit mehr Laufbereitschaft sowie einer Abwehrumstellung mit Manndeckung gegen die beiden Aktivposten Kuhnt und Franke sollte der Erfolg gefunden werden. Allerdings erhöhte Koweg erst einmal auf 18:14 und hielt diesen Vorsprung bis zum 21:18. Die Gleichwertigkeit auf dem Feld war aus Sicht der Gelb-Weißen nun hergestellt. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und auch die Fehlerzahl blieb bei beiden Mannschaften gleich hoch. Die Gelb-Weißen verringerten die Fehler zu erst und drehten mit einem neuerlichen 0:4-Lauf den Spielstand. Erneut war dabei Marian Pohl mit dem Tor zum 21:22 aus dem eigenen Tor heraus erfolgreich. Das Spiel steuerte seinem Höhepunkt entgegen und beide Mannschaften kämpften um den Sieg. Koweg glich nicht nur zum 22:22 aus sondern ging mit 24:22 erneut in Front. Aber die Gelb-Weißen gaben sich wie schon in der ersten Halbzeit nicht auf und konnten in der 59. Minute den 24:24-Ausgleich erzielen. Koweg spielte den letzten Angriff lange aus währen der NSV mit allen Mitteln verteidigte. 10 Sekunden vor Schluss setzte Koweg zum entscheidenden Wurf an – wurde aber wegen Kreisbetretens zurückgepfiffen. Den darauffolgenden schnellen Angriff des NSV stoppte Koweg ca. 15 Meter vorm Tor und der letzte direkte Freiwurf des NSV verfehlte das Koweg-Tor. So sahen die vielen Zuschauer ein leistungsgerechtes Unentschieden in einem umkämpften aber fairen Spiel. Koweg liegt nun in der Tabelle auf dem dritten Platz während der NSV mit einem Spiel weniger auf Platz 7 steht.
SV Koweg Görlitz II
Tor: Erik Michel, Thomas Kirchhoff
Feld: Torsten Kuhnt, Martin Kießling, Tom Franke, Moritz Rieck, Andre Feja, Tino Wallor, Sebastian Lehmann, Phillip Dührig, Sandro Günther, Arne Rieck, Martin Adam
NSV Gelb-Weiß Görlitz
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Matthias Krausche, Matthias Rasche, David Queisser
Gelbe Karten: Görlitz 1, Koweg 3
Hinausstellungen: Görlitz 5, Koweg 3
Siebenmeter: Görlitz 6, Koweg 5
LHV Hoyerswerda II - NSV Gelb-Weiß Görlitz 22:22 (13:11)
Leistungsgerechtes Unentschieden am Sonntagnachmittag
Sonntagnachmittag reiste die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz zur zweiten Vertretung des LHV Hoyerswerda. Diese Mannschaft ließ vor Wochenfrist aufhorchen, als sie den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer mit 25:23 besiegten. Hoyerswerda ist neben Kampfgeist vor allem für sehr gut ausgebildete junge schnelle Spieler bekannt und stellte die Gelb-Weißen letzte Saison vor einige schwierige Aufgaben. Derart gewarnt, wollten die Görlitzer mit einer stabilen 6-0-Abwehr und gut haltenden Torhütern dahinter das Spiel bestreiten. Im Angriff galt es, die sich bietenden Chancen zu verwandeln, da im Umkehrzug vor allem schnelle Gegenangriffe erwartet wurden. Und so wie vorhergesehen, begann dann auch das Spiel. Der LHV versuchte mit viel und schnellem Bewegungsspiel die Abwehr zu überwinden, doch gerade diese präsentierte sich von Anfang an hellwach. Nach dem 3:3 setzten sich die Görlitzer erstmals mit 2 Toren ab (3:5). Die Führung wurde trotz eines zwischenzeitlichen 7:7-Ausgleichs bis zum 8:11 ausgebaut. Die eigene Chancenverwertung war dabei – wie bereits in den vorangegangenen Spielen – nicht wirklich überzeugend. Zum Glück hielten Markus Wiedemann und die Abwehr dem Druck der Zusestädter stand. Doch ca. 6 Minuten vor Halbzeitpfiff stellten die Neißestädter ihre Bewegung im Angriff ein und vertändelten mehrfach den Ball. Hoyerswerda ließ sich nicht lange bitten und verkürzte nicht nur den Spielstand sondern ging über Tempogegenstösse selbst mit 13:11 in Front. Natürlich war Trainer Thomas York mit der so hergeschenkten Führung und dem Rückstand alles andere als zufrieden. Die Fehler aber auch die entsprechenden Gegenmaßnahmen wurden angesprochen. Doch trotz eigenen Anwurfs erlaubten die Gelb-Weißen halbzeitübergreifend einen 6:0-Lauf und mussten bis zum 18:14 dem Rückstand hinterherlaufen. Eine eigene Unterzahl, die mit einem 0:2 für den NSV endete, war dann aber der Startpunkt zur emotionalen Aufholjagd. Beim 18:18 wurde der Spielstand egalisiert und so begann die Partie praktisch von vorn. Marian Pohl, nun im Tor, hielt einige Bälle und brachte noch einmal zusätzliche Motivation in die gelb-weiße Abwehr. Leider wurden im Angriff immer noch zu viele Chancen liegen gelassen, so dass Hoyerswerda mit 22:20 führen konnte. Aber erneut kämpften sich die Gelb-Weißen zurück und Marian Pohl war es dann in der 57. Spielminute, der mit einem zu langen Pass den 22:22 Ausgleich erzielte. Beiden Mannschaften gelang es in der verbleibenden Zeit nicht, noch einmal das Tor zu treffen, so dass am Ende gegen einen starken Gegner ein leistungsgerechtes Unentschieden zu Buche stand. Anbetracht der eigenen Leistung besonders im Angriff müssen die Görlitzer damit zufrieden sein und können von einem gewonnen Punkt sprechen. Nächste Woche im Stadtderby gegen SV Koweg Görlitz II muss unbedingt eine Leistungssteigerung und damit der Abruf der eigenen Möglichkeiten her, um nicht weiter ins Mittelmaß der Liga abzurutschen.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Matthias Krausche, Matthias Rasche, David Queisser
Gelbe Karten: Görlitz 3, Hoyerswerda 2
Hinausstellungen: Görlitz 6, Hoyerswerda 2
Rote Karten: Görlitz 1, Hoyerswerda 0
Siebenmeter: Görlitz 0, Hoyerswerda 3
SG Strahwalde - NSV Gelb-Weiß Görlitz 17:33 (6:18)
Gelb-Weiß mit Pflichtsieg am Sonntagmorgen
Nach der unnötigen Niederlage letzte Woche reiste die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz am Sonntagmorgen zur SG Strahwalde. Gerade Sonntagsspiele bringen für die Gelb-Weißen immer wieder Überraschungen hervor und so wollten die Görlitzer voll konzentriert das Spiel beginnen und frühzeitig klare Fronten schaffen. Schnell führten die Gäste aus der Neißestadt mit 0:2 und bauten diese Führung bis zum 1:5 aus. Und obwohl der Vorsprung über 3:9 bis auf 3:13 gesteigert wurde, war die Leistung der Gelb-Weißen nicht zufrieden stellend. Die Abwehr ließ immer wieder Lücken für einfache Würfe zu, welche zum Glück meist den Weg nicht ins Tor fanden. Aber auch die eigene Chancenverwertung war alles andere als überragend. Bis zur Halbzeit wurden 8 glasklare Möglichkeiten zum Teil kläglich vergeben und auch das Zusammenspiel ließ mehr als zu wünschen übrig. Der Gegner aus Strahwalde konnte daraus aber kein Kapital schlagen und so wurden beim vorentscheidenden 6:18 die Seiten gewechselt., dies registrierte auch Trainer Thomas York sprach aber deutlich die Mängel im gelb-weißen Spiel an. Neben dem Zusammenspiel spielte dabei die Chancenverwertung die bedeutende Rolle. Die Spieler gingen mit dem festen Willen zurück aufs Parkett, um eine Verbesserung zu bewirken, aber irgendwie schafften sie es nicht. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, aber die Vorgaben konnten nicht umgesetzt werden. Vielfach wurde der besser postierte Spieler nicht gesehen oder die Zuspiele dahin gingen daneben. Und auch die Chancenverwertung konnte nicht gesteigert werden. Positiv ist zu bewerten, dass die angesetzten Spielzüge funktionierten aber durch individuelle Fehler nicht immer zum positiven Abschluss gebracht werden konnten. Aus aussichtsreichen Positionen wurde einfach nicht das Tor getroffen, da vielfach der Torhüter der SG Strahwalde angeworfen wurde. Am Ende standen 19 Fehlwürfe so genannter Hundertprozentiger zu Buche, dennoch wurde über die Spielstände 9:23 und 12:29 der Endstand von 17:33 erreicht und somit ein Pflichtsieg eingefahren - ohne wirklich zu überzeugen. In den nächsten Wochen gilt es am Zusammenspiel zu arbeiten, um gegen stärkere Gegner ebenfalls die Oberhand behalten zu können.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Stefan Nitsche, Ronny Beier, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Matthias Krausche, Matthias Rasche
Gelbe Karten: Görlitz 3, Strahwalde 2
Hinausstellungen: Görlitz 3, Strahwalde 3
Siebenmeter: Görlitz 2, Strahwalde 4
NSV Gelb-Weiß Görlitz – SG Oberlichtenau 36:37 (20:14)
Erste Niederlage in Jahnsporthalle seit knapp 2 Jahren für Gelb-Weiß Görlitz
Im Nachholspiel des 4. Spieltages traf die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz auf die bisher verlustpunktfreie SG Oberlichtenau. Diese Mannschaft hat den Gelb-Weißen schon immer nicht gelegen und ist seit Jahren in der Ostsachsenliga die Mannschaft mit den meisten erzielten Toren. Auch diese Saison stehen nach 3 Spielen bereits 121 Tore auf der Habenseite. Somit galt es für die Hausherren das Augenmerk besonders auf die Abwehr zu legen und das schnelle Spiel der Oberlichtenauer zu unterbinden. Zu Beginn der Partie gelang dies auch recht gut, so dass nach einem zwischenzeitlichen 4:3 ein 9:4 für die Gelb-Weißen wurde. Vor allem das eigene Tempospiel nach vorn führte zum Erfolg. Oberlichtenau reagierte aber entsprechend und verkürzte bis zum 11:10 den Spielstand, um dann später mit 12:13 erstmals selbst in Führung zu gehen. Da das schnelle Spiel der Görlitzer nun nicht mehr so zum Erfolg führte, mussten die Neißestädter im kraftaufwendigen Positionsspiel ihre Tore erarbeiten. Bis zum 16:14 verlief das Spiel weiter ausgeglichen, aber zum Ende der ersten Halbzeit konnten die Görlitzer mit 4 schnellen Toren eine eigentlich beruhigende 20:14-Führung erzielen. Das Trainergespann war eigentlich zufrieden mit der Leistung, zeigte aber auch eindeutig die Schwachstellen im Spiel der Gelb-Weißen auf. Gleichzeitig wurde ermahnt, dass die Gäste aus Oberlichtenau nie aufgeben werden und so kam es dann auch. Binnen weniger Minuten verkürzten die Oberlichtenauer durch ihr gefährliches Tempospiel den Spielstand auf 23:19 und konnten Mitte der zweiten Halbzeit auch erneut ausgleichen (26:26). Die Görlitzer taten sich schwer, eigene Tore zu erzielen und schafften es zusätzlich nicht in der Abwehr die notwendige Aggressivität aufzubauen. Dennoch war eine erneute 2-Tore-Führung (28:26; 30:28 und 32:30) für die Gelb-Weißen drin. Und auch der wiederholte Ausgleich der SG zum 32:32 wurde verdaut. Oberlichtenau schwächelte kurz und die Görlitzer konnten schnell auf 35:32 den Spielstand erhöhen. Bei noch knapp 5 Minuten Spielzeit sollten die Görlitzer eigentlich genügend Erfahrung haben, um den Vorsprung über die Zeit zu retten. Doch das aufwendige Spiel der vorangegangenen 55 Minuten ließ die Konzentration sinken und überhastete Abschlüsse brachten den Gästen Chancen zum Kontern. Der Vorsprung schmolz dahin und als der 36:36-Ausgleich durch die Gäste erzielt wurde, verblieben noch 50 Sekunden auf der Uhr. Und statt den einen Punkt zu retten und den finalen Wurf kurz vor Schluss zu wagen, wurde erneut der zu schnelle Abschluss gesucht und Oberlichtenau versenkte den letzten Konter zum 36:37-Siegtreffer, da die Görlitzer die restlichen 5 Sekunden nicht nutzen konnten. Am Ende verlor der NSV Gelb-Weiß Görlitz seit 2 Jahren wieder ein Heimspiel, wobei weniger die Niederlage an sich sondern die Art und Weise der letzten Spielminuten das schwer zu Verkraftende ist. Nächste Woche hat die Mannschaft Gelegenheit gegen die SG Strahwalde zu zeigen, dass es auch anders geht.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Jens Winkler, Matthias Rasche, Matthias Krausche, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Stefan Nitsche, Ronny Beier, David Queisser
Gelbe Karten: Görlitz 3, Oberlichtenau 3
Hinausstellungen: Görlitz 6, Oberlichtenau 5
Siebenmeter: Görlitz 2, Oberlichtenau 5
SC Hoyerswerda - NSV Gelb-Weiß Görlitz 24:32 (14:19)
In der Hoyerswerdaer Jahnsporthalle gegen starken Aufsteiger erfolgreich
Am Samstag musste die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz zum Auswärtsspiel beim SC Hoyerswerda antreten. Diese Mannschaft ist als ungeschlagene Mannschaft aus der Ostsachsenklasse in die Ostsachsenliag aufgestiegen und hat auch die ersten beiden Saisonspiele gewonnen. Erklärt werden kann dies mit der Mannschaftsaufstellung, da sich viele ehemalige Spieler des LHV Hoyerswerda mit teilweise höherklassigen Background darin befinden. Diesen Samstag standen dem SC aber nur 7 Feldspieler zur Verfügung. Bei den Gelb-Weißen saßen zwar 2 Auswechselfeldspieler auf der Bank, doch diese wurden aus der zweiten Mannschaft rekrutiert. Zu Beginn des Spiels agierten beiden Seiten ziemlich schnell, wobei nach einigen Minuten vor allem der NSV treffsicherer war. Nach dem 2:4 verkürzte der SC vor allem durch die Abwehrmitte auf 6:7. Aber die Gelb-Weißen waren vor allem im Angriff variabel und auch der Ausfall Kreisläufer Matthias Rasche wurde durch Uwe Rahn hervorragend kompensiert. Erneut führten die Görlitzer mit 3 Toren (7:10) und hielten diesen Vorsprung bis zum 13:16. Markus Wiedemann setzte seine starken Leistungen der Vorwochen fort und im schnellen Umkehrspiel wurden einige einfache Tore erzielt. Bis zur Halbzeit erhöhten die Görlitzer den Spielstand auf 14:19 und konnten so ruhig in die Kabine gehen. Und auch die Trainer waren zufrieden. Die zweite Halbzeit begann in Unterzahl aber mit einem schnellen Tor der Neißestädter. Die zusammengewürfelte Abwehr hielt, auch nach dem rotbedingten Ausscheiden von Uwe Rahn in der 43. Minute, größtenteils dem Druck der Hausherren stand und auch Markus Wiedemann im Tor setzte seine gute Leistung der ersten Halbzeit fort. Nach einigen Minuten des Nichttreffens beim Stand von 20:24 ließen die Gelb-Weißen zwei Tore folgen und dominierten das Spiel. Jeder Abwehrformation des SC Hoyerswerda wurde adäquat begegnet. Dabei waren mannschaftliches Zusammenspiel, gut getimte Einzelaktionen oder die immer wieder eingestreuten Tempogegenstösse meist erfolgreich. Nach dem 24:29 trafen nur noch die Gelb-Weißen und gewannen am Ende das Spiel durchaus verdient vielleicht ein zwei Tore zu hoch mit 24:32. Jeder Feldspieler, auch Ronny Beier und David Queisser aus der Zweiten, konnte sich dabei in die Torschützenliste eintragen. An den Fehlern in der Abwehr muss natürlich gearbeitet werden, doch sollte die Rückkehr von Matthias Rasche die notwendige Stabilität geben. In 14 Tagen geht es dann gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer SG Oberlichtenau zu Hause ins nächste Saisonspiel. Die bisher gebrachten Leistungen sollten dabei Zuversicht ausstrahlen, da dass schwierige Startprogramm mit 4:2 Punkten ordentlich gemeistert wurde.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Uwe Rahn, Michael Gräber, Uwe Rahn, Ronny Beier, David Queisser, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Matthias Krausche
Gelbe Karten: Görlitz 3, Hoyerswerda 3
Hinausstellungen: Görlitz 7, Hoyerswerda 4
Rote Karten: Görlitz 1, Hoyerswerda 1
Siebenmeter: Görlitz 3, Hoyerswerda 6
NSV Gelb-Weiß Görlitz – TBSV Neugersdorf II 40:27 (19:9)
Die ersten zwei Punkte der Saison überzeugend eingefahren
Am Samstag stand das erste Heimspiel der 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz auf dem Plan. Zu Gast war die zweite Vertretung des TBSV Neugersdorf. Die Görlitzer erwarteten einen heißen Tanz, war es doch dieser Gegner, der den Gelb-Weißen eine bittere 30:29-Niederlage einbrachte. Bevor es dann auch losging, wurde von der Mannschaft Falk Pabst verabschiedet. Er wird in den nächsten Monaten den fünften Kontinent unsicher machen und der Mannschaft mit Sicherheit fehlen. Doch mit Anpfiff waren diese Gedanken erst einmal verflogen und mit voller Konzentration wurde versucht, den Ball schnell aus der Abwehr heraus nach vorn zu bringen. Nach 10 Minuten stand ein 6:0 auf der Anzeigetafel und beruhigte somit die Nerven der Hausherren. Die Abwehr stand gut und auch Markus Wiedemann zeigte wieder tolle Paraden. Und im Gegensatz zur Vorwoche kamen diesmal auch die langen Bälle nach vorn und wurden verwertet. Als dann Neugersdorf auch endlich Zielwasser getrunken hatte, entwickelte sich ein munteres Spielchen. Die Oberländer verkürzten auf 7:4, um dann aber wieder einen 5:0-Lauf der Neißestädter zu kassieren (11:4). Die Görlitzer hielten das Tempo hoch und ließen sich auch nicht von zwischenzeitlichen unkontrollierten Abschlüssen aufhalten. Zur Pause stand dann auch ein unerwartetes 19:9 auf der Anzeigetafel. Die Trainer zeigten sich zufrieden, appellierten aber auch an die Konsequenz im Zusammenspiel, denn es sollte der besser postierte Spieler das Tor machen. Die Spieler vom TBSV gingen zu Beginn der zweiten Halbzeit neu eingestellt in die Partie und erzielten zumindest vom Ergebnisverlauf Gleichwertigkeit. Aber die Görlitzer zogen basierend auf der weiterhin guten Torhüterleistung das Tempo an und starteten vom 22:13 auf 25:13 durch. Im Ergebnis der schnellen Torerfolgsuche vernachlässigten sie dabei aber die Abwehrarbeit und erlaubten dem TBSV so, erneut auf 10 Tore zu verkürzen (27:17 sowie 32:22). Aber die Görlitzer erholten sich wieder und spielten weiterhin mit hohem Tempo. Bis zum Schlusspfiff erzielten sie noch 8 weitere Treffer und gewannen das Spiel mit 40:27. Trotz der relativ hohen Niederlagen trugen die nie aufgebenden Oberländer ihren Teil zu einem kurzweiligen Handballspiel bei. Neben Michael Gräber und den Torhütern waren es diesmal auch Matthias Krausche und Max Weinhold, die ein sehr gutes Spiel ablieferten und mit ihren Toren die ersten zwei Punkten der Gelb-Weißen sicherten. Nächste Woche geht es zum starken Aufsteiger vom SC Hoyerswerda, die mit zwei Siegen sehr erfolgreich in die Ostsachsenliga gestartet sind.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Falk Pabst, Michael Gräber, Uwe Rahn, Matthias Rasche, Matthias Krausche, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Stefan Nitsche
Gelbe Karten: Görlitz 2, Neugersdorf 3
Hinausstellungen: Görlitz 3, Neugersdorf 4
Siebenmeter: Görlitz 2, Neugersdorf 1
HVH Kamenz II – NSV Gelb-Weiß Görlitz 31:29 (15:11)
Gegen starken Absteiger am Ende unglücklich unterlegen
Am Sonntag begann für die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz die Saison 2011/2012. Nach einer eher durchwachsenen Saisonvorbereitung wusste keiner in der Mannschaft, wo er steht und dann mussten die Gelb-Weißen auch noch bei der zweiten Vertretung des HVH Kamenz antreten. Diese Mannschaft ist der Absteiger aus der Verbandsliga und hatte gegenüber den Görlitzern sogar noch den Vorteil 2 Wechselspieler mehr zu haben. Dennoch wollten die Neißestädter vor allem zu Beginn des Spiels aus einer kompakten Abwehr voll aufs Tempo setzen. Dies funktionierte einigermaßen, denn die Abwehr stand gut. Doch leider wurden in der gesamten ersten Halbzeit zu viele lange Bälle weggegeben. Und auch im Positionsangriff gab es zu oft unvorbereitete Würfe, so dass Kamenz nach einem zwischenzeitlichen 6:5 auf 10:5 davon ziehen konnte. Dem sehr gut haltendem Markus Wiedemann war es zu verdanken, dass der Rückstand bis zur Pause nicht größer als 15:11 wurde. Zur Halbzeitansprache wurden die Fehler deutlich angesprochen und gleichzeitig die bestehenden Möglichkeiten, das Spiel zu drehen aufgezeigt. Konzentrierter im Spiel war es vor allem Max Weinhold, der direkt nach der Pause die Tore erzielte. Zunächst konnte dabei der Rückstand nicht wirklich verkürzt werden (20:15). Aber der Spielverlauf wurde enger und mit zunehmender Zeit schmolz auch langsam der Vorsprung der Lessingstädter. Beim 21:20 waren die Gelb-Weißen wieder dran. Die Görlitzer stabilisierten in dieser Phase die Abwehr und wartete im Angriff auf die bessere Möglichkeit. Leider wurden zwischendurch immer wieder leichtfertige Ballverluste eingestreut, so dass Kamenz den Vorsprung ab dem 25:22 meist bei zwei Toren halten konnte. Die Görlitzer gaben aber in dem nun härter werdendem Spiel nicht klein bei und schafften in Unterzahl den 28:28-Ausgleichstreffer. Aber mehr als das 29:29 war nicht drin – ein eigener Fürhungstreffer wollte trotz vorhandener Möglichkeiten nicht gelingen. Als Kamenz 30 Sekunden vor dem Ende den 31:29-Siegtreffer erzielten, war das Spiel praktisch entschieden. Dabei hatte der vergebene Siebenmeter am Schluss somit keinen Einfluss mehr auf den Spielausgang. Kämpferisch hat sich die Mannschaft nichts vorzuwerfen und der spielstarke Verbandsligaabsteiger war am Ende eher der glückliche als der überlegene Sieger. Nächste Woche kommt es gegen den TBSV Neugersdorf II zum 1. Heimspiel der Saison und somit hoffentlich auch zu den ersten Punkten der Gelb-Weißen.
Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl
Feld: Michael Gräber, Uwe Rahn, Matthias Rasche, Matthias Krausche, Ronny Blümke, Maximilian Weinhold, Stefan Nitsche, Falk Pabst
Gelbe Karten: Görlitz 2, Kamenz 3
Hinausstellungen: Görlitz 4, Kamenz 2
Siebenmeter: Görlitz 5, Kamenz 6
3. Görlitzer Handballturnier
Spannende Spiele bis zum Schluss
Zum Abschluss der langen Vorbereitungszeit fand den ganzen Samstag in der Sporthalle des Ossietzky-Berufsschulkomplexes das Handballturnier für Frauen- und Männermannschaften des NSV statt. Bei den Frauen sagte leider kurzfristig die Mannschaft des HV Schwarz-Weiß Sohland ab, so dass kurzer Hand die drei verbliebenen Mannschaften in Hin- und Rückspiel aufeinander trafen. Der OSV Zittau setzte gleich im ersten Spiel mit 7:14 ein Zeichen und unterstrich so die Ansprüche auf den Turniersieg. Die Mannschafen von SV Leisnig 90 und NSV Gelb-Weiß Görlitz stritten sich somit um den zweiten Platz. Nachdem die Gelb-Weißen im ersten Spiel Leisnig mit 9:10 besiegen konnten, revanchierte sich der am weitesten angereiste Gast aus Leisnig mit 10:6 gegen den NSV. Zittau agierte mit minimaler Besetzung recht souverän und siegte viermal. Dabei war das letzte Spiel im gesamten Turnier zwischen dem OSV und dem NSV noch das engste Spiel vom Verlauf her, wobei allen bereits anzumerken war, dass es doch ein recht langer Tag war. Mit 14:15 verloren die Görlitzerinnen nur knapp und konnten sich so auf Grund des besseren Torverhältnisses den zweiten Platz sichern. Leisnig wurde nur auf Grund eines Tores Dritter im Vergleich, während Zittau nicht nur den Turniersieg einstrich sondern mit Birgit Schicht auch die beste Spielerin des Turniers sowie die Torschützenkönigin (23 Tore) und Diana Holdorf die beste Torhüterin stellte.
Im Männerturnier gab es ebenfalls eine vorherige Absage, so dass neben den beiden Männermannschaften des NSV Gelb-Weiß Görlitz noch die Vertretungen des HV Schwarz-Weiß Sohland und des BSV Görlitz antraten. Die erste Partie bestritten die Gelb-Weißen untereinander und die Erste gewann deutlich mit 8:20. Nachdem dann die Sohländer gegen den BSV Görlitz gewannen und auch gegenüber der Erste des NSV besonders in der ersten Spielhälfte deutlich dominierten (2:7) und am Ende deutlich mit 12:17 gewannen, schien der Turniersieg an die Sohländer zu gehen. Der BSV trennte sich anschließend mit 18:18-Unentschieden vom NSV II. Die große Überraschung schaffte dann eben diese zweite Vertretung als sie mit 17:16 gegen den HV Schwarz-Weiß Sohland gewann. Somit war im letzten Spiel des Männerturniers für die Erste vom NSV gegen den BSV bei einer Niederlage der vierte Platz und mit einem Sieg mit mehr als 3 Toren der Turniersieg möglich. Die Gelb-Weißen nutzten die Möglichkeit und gewannen am Ende mit 19:15 und wurden so Turniersieger. Bester Spieler des Turniers wurde Stefan Eisert und bester Torhüter Steve Beyer vom HV Schwarz-Weiß Sohland. Bester Schütze mit 16 Treffern wurde Michael Gräber von der Ersten des NSV.
Ein Dank geht an alle, die dazu beigetragen haben, dieses Turnier so reibungslos abzusichern. Ein besonderer Dank gilt dem Team von der Gaststätte „Zur Höhe“ – sonst in der Jahnsporthalle anzutreffen - die in ungewohnter Umgebung die Versorgung in der Halle gewohnt sicherstellte.
Turnierplan Frauen
NSV Gelb-Weiß Görlitz – SV Leisnig 90 10:9
SV Leisnig 90 – OSV Zittau 7:14
OSV Zittau – NSV Gelb-Weiß Görlitz 17:12
SV Leisnig – NSV Gelb-Weiß Görlitz 10:6
SV Leisnig 90 – OSV Zittau 11:17
NSV Gelb-Weiß Görlitz – OSV Zittau 14:15
Tabelle Frauen
1. OSV Zittau 8:0 63:44 +19
2. NSV Gelb-Weiß Görlitz 2:6 42:51 -9
3. SV Leisnig 90 2:6 37:47 -10
Beste Spielerin: Birgit Schicht (OSV Zittau)
Beste Schützin: Birgit Schicht (OSV Zittau)
Beste Torhüterin: Diana Holdorf (OSV Zittau)
Turnierplan Männer
NSV Gelb-Weiß Görlitz II – NSV Gelb-Weiß Görlitz I 8:20
BSV Görlitz – HV Schwarz-Weiß Sohland 12:17
NSV Gelb-Weiß Görlitz I – HV Schwarz-Weiß Sohland 12:17
BSV Görlitz – NSV Gelb-Weiß Görlitz II 18:18
HV Schwarz-Weiß Sohland – NSV Gelb-Weiß Görlitz II 16:17
NSV Gelb-Weiß Görlitz I – BSV Görlitz 19:15
Tabelle Männer
1. NSV Gelb-Weiß Görlitz I 4:2 51:40 +11
2. HV Schwarz-Weiß Sohland 4:2 50:41 +9
3. NSV Gelb-Weiß Görlitz II 3:3 43:54 -11
4. BSV Görlitz 1:5 45:54 -9
Bester Spieler: Stefan Eisert (HV Schwarz-Weiß Sohland)
Bester Schütze: Michael Gräber (NSV Gelb-Weiß Görlitz)
Bester Torhüter: Steve Beyer (HV Schwarz-Weiß Sohland)