nsv-handball.de
nsv-handball.de


Spielberichte 1.Männer

Radeberger SV II – NSV Gelb-Weiß Görlitz 27:27 (12:14)

Zum Saisonabschluss mit einem Remis auf dem siebenten Tabellenplatz

Das letzte Spiel der Saison bestritt die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz bei der zweiten Vertretung des Radeberger SV. Diese Mannschaft nutzte die spieltechnischen Möglichkeiten und verstärkte sich mit 3 Spielern der Verbandsligamannschaft. Doch auch Trainer Thomas York konnte im letzten Saisonspiel aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler meldeten sich einsatzbereit und mit Falk Pabst und Max Weinhold standen zwei wichtige Alternativen für den Rückraum zur Verfügung. Aber der Beginn des Spiels verlief alles andere als gut. Zwar erspielten sich die Neißestädter gute Möglichkeiten, vergaben diese aber. Radeberg war da konsequenter und erspielte sich eine 4:1-Führung nach gut 8 Minuten. Im Anschluss kamen die Gelb-Weißen aber besser zu recht und somit konnte der Rückstand nicht weiter anwachsen. Mit dem Einsatz von Max Weinhold kam dann auch mehr Schwung ins Spiel und nach dem 10:6 für Radeberg wurde mit einem 6:0-Lauf der Spielstand auf 10:12 gedreht. Vor allem der Druck aus dem Rückraum und auch in der zweiten Welle sowie einige wichtige Torhüterparaden von Marian Pohl waren die Erfolgsgaranten. Aber Radeberg beteiligte sich nun auch wieder am Torewerfen und so wurden die Seiten mit einem 12:14 für den NSV gewechselt. In der zweiten Hälfte sollte vor allem die Abwehr stabilisiert werden, da Radeberg teilweise zu dicht an das Tor kam und so dem Torhüter selten eine Chance blieb, zu reagieren. Der Angriff sollte genau wie die letzten 10 Minuten der ersten Hälfte gestaltet werden. Spielerwechsel wurden kaum vorgenommen, da die Formation sich gut gefunden hatte. Bis zum 16:18 setzte sich der enge Spielverlauf fort. Görlitz hielt den 2 Tore-Vorsprung, konnte sich aber nicht weiter absetzen. Erst Mitte der zweiten Hälfte änderte sich dieses Bild. Markus Wiedemann setzte im Tor der Gelb-Weißen einige Akzente und so konnte der Spielstand auf 19:23 ausgebaut werden. Die Radeberger gaben sich aber nicht auf. Schnelles Umschaltverhalten nach Gegentoren und druckvolle Wechsel im Rückraum brachten sie wieder in Schlagdistanz (23:24) und so war alles für eine spannende Schlussphase bereitet. Leider hielten die zwei Männer an der Pfeife diesem Druck nicht stand und beeinflussten in den letzten 4 Minuten mit ihren Entscheidungen den Spielausgang. Da es die Gelb-Weißen nicht schafften, diesen Umständen zu trotzen, wurde wenige Sekunden vor Spielende der Ball leider an die Radeberger abgegeben. Der daraus resultierende Gegenstoss konnte nur auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt werden und obwohl Markus Wiedemann am Ball dran war, konnte er ihn nur noch aus dem Tor herausholen, so dass die Gastgeber 2 Sekunden vor Schluss den 27:27-Ausgleichstreffer setzen konnten. Am Ende erscheint dieses Ergebnis auf Grund des Spielverlaufes aber gerecht. Die Görlitzer beenden Dank dieses Punktes die Saison auf dem 7. Tabellenplatz. Radeberg verbleibt auf Platz 10. Die Mannschaft bedankt sich bei allen für die Unterstützung während der Saison – Danke den Sponsoren, Unterstützern, Familien, Kampfgericht und Zuschauern und Fans sowie bei den Spielern der zweiten Mannschaft, die bei Not am Mann ausgeholfen haben.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann

Feld: Matthias Krausche, Max Weinhold, Falk Pabst, Uwe Rahn, Thomas Seeliger, Robert Kubitz, Michael Gräber, Martin Goller, Maciej Przybysz, Marco Schlesier, Ronny Blümke, Stefan Nitsche

Gelbe Karten: Görlitz 2, Radeberg 3

Zeitstrafen: Görlitz 3, Radeberg 1

Rote Karten: Görlitz 1, Radeberg 0

Siebenmeter: Görlitz 3, Radeberg 3

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz – LHV Hoyerswerda II 27:30 (15:15)

Starkes Spiel – am Ende ohne Punkte

Nach 3-wöchiger Pause traf die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz in eigener Halle auf die Sachsenliga-Reserve des LHV Hoyerwserda. Lange Zeit stand diese Mannschaft an der Spitze der Tabelle der Ostsachsenliga, so dass für die Gelb-Weißen im letzten Heimspiel die Trauben ziemlich hoch hingen. Das Hinspiel musste der NSV leider auf Grund krankheitsbedingter Ausfälle absagen, so dass gegen den Aufsteiger erstmals in dieser Saison gespielt wurde. Doch kennt man diesen Gegner nur allzu gut. Die erfahrene Truppe spielte früher als SC Hoyerswerda und selbst in der Zeit Verbandsliga trafen die Gelb-Weißen auf diese Mannschaft. Trotz des ebenso fortgeschrittenen Mannschaftsalters handelt es sich um einen schnell spielenden und vor allem technisch sehr versierten Gegner. Die Gelb-Weißen wollten ihrerseits dagegen halten und am Ende schauen, was geht. Der Beginn war äußerst viel versprechend. Schnell führten die Hausherren mit 2:0 und behaupteten diese Führung bis zum 4:2. Die Abwehr stand dabei sehr gut und vor allem im Angriff wurde variabel und erfolgreich gespielt. Nach dem 4:4 durch den LHV folgten 3 Tore der Neißestädter und mit 7:4 hatte man den Gegner im Griff. Aber die Mannschaft aus der Zusestadt hat es in sich. Gefährlich über Kreis und Rückraum und im bisherigen Saisonverlauf sich nie aufgebend, hat diese Mannschaft schon manch anderes Spiel gedreht, so dass eine solche Führung im frühen Spielstadium nichts zu sagen hatte. Bis zur Pause behielten oder erzielten nach Ausgleich die Görlitzer immer wieder die Führung und so war in der Kabine für den weiteren Spielverlauf durchaus Zuversicht angebracht. Viel zu kritisieren gab es nicht und so ging es dann auch zurück aufs Spielfeld. Aber – wie schon so oft bei den Gelb-Weißen – wurde nach der Pause eine verlängerte Auszeit eingelegt. Zwar hielt die Abwehr weiterhin gut dagegen, aber im Angriff funktionierte nicht mehr viel. Vom 16:17 „zog“ der LHV auf 16:20 davon. Bedauerlich war dies für die Hausherren vor allem dadurch, dass der Gegner in der Abwehr gut bespielt wurde, aber im Angriff neben zwei drei unglücklichen Aktionen auch noch Pech mit 2 Pfostenwürfen dazu kam. Hoyerswerda war da etwas glücklicher, da die lang gespielten Angriffe am Ende doch den Weg ins Tor fanden. Bis zum 18:22 blieb es beim Rückstand von 4 Toren für die Neißestädter, aber die Abwehr bildete weiterhin die Basis für die Möglichkeit, den Spielstand zu drehen. Peu-a-peu wurde der Rückstand verkürzt und beim 27:28 waren die Görlitzer wieder in direkter Schlagdistanz. Aber irgendwie sollte es nicht sein, statt geduldig auf die Ausgleichschance zu warten, wurde überhastet der Ball hergegeben und Hoyerswerda nahm diese Einladungen dankend an. Am Ende gewann der Favorit mit 27:30, wobei die Gelb-Weißen sich teuer verkauft haben und ein ordentliches Spiel zum Heimabschluss der Saison 2017/2018 lieferte. Bemerkenswert für dieses Spiel war die sehr kleinliche Linie der Schiedsrichter bei Siebenmeterentscheidungen, welche insgesamt 20 Strafwürfe (9 Görlitz, 11 Hoyerswerda) nach sich zog. Erstaunlicherweise konnten dieses Mal 8 von 9 erhaltenen Siebenmetern im Tor platziert werden und da die Torhüter 4 Strafwürfe abwehren konnten, lag man in dieser Statistik vor Hoyerswerda und die Erfolgsquote dürfte Saisonbestwert sein.

Im letzten Spiel der Saison geht es zur zweiten Vertretung des Radeberger SV (in Spielgemeinschaft mit der SG Lok Königsbrück), wo die Gelb-Weißen unbedingt gewinnen wollen.

Tor: Marian Pohl, Sebastian Fiebig

Feld: Maciej Przybysz, Marco Schlesier, David Jäschke, Michael Gräber, Uwe Rahn, Thomas Seeliger, Tony Klose, Stefan Nitsche, Matthias Krausche, Martin Goller, Robert Kubitz, Markus Wiedemann

Gelbe Karten: Görlitz 3, Hoyerswerda 2

Zeitstrafen: Görlitz 5, Hoyerswerda 4

Siebenmeter: Görlitz 9, Hoyerswerda 11

 

SG Oberlichtenau - NSV Gelb-Weiß Görlitz 32:26 (16:07)

Erwartete Niederlage in der Pfefferkuchenstadt – aber Debakel vermieden

Zum letzten Sonntagsspiel der Saison reiste diesmal die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz zur Mannschaft der SG Oberlichtenau. Bei winterlichem Wetter in Pulsnitz erwarteten die Gelb-Weißen einen heißen Tanz. Bereits im Hinspiel zeigten die Oberlichtenauer, dass sie eines – wenn nicht sogar das - schnellste Team der Liga sind. Jeder Fehler und Fehlwurf wird blitzschnell mit einem Tempogegenstoss in erster oder zweiter Welle bestraft. So galt es also, gerade diese beiden Quoten sehr niedrig zu halten. Geschehen sollte dies für die Gelb-Weißen mit einem sicheren Spielaufbau und dem geduldigen Warten auf die Chance – selbst wenn dafür ein Zeitspiel kassiert wird. Aber diese Vorgaben waren wieder Schall und Rauch. Selbst wenn lange gespielt wurde, fanden die meisten Bälle nicht das Ziel und ein ums andere Mal tauchten die Blauen vor Marian Pohl auf. Nach dem 3:0 bauten so die Gastgeber ihre Führung bis auf 11:5 aus. Und hätte Marian Pohl nicht einige freie Bälle weggenommen, wäre zur Halbzeit ein noch höherer Rückstand als das dennoch ernüchternde 16:07 zu verzeichnen gewesen. Die Gelb-Weißen setzten langsames und sicheres Spiel mit wenig Laufbereitschaft und wenig Zusammenspiel gleich. Und auch die vor dem Spiel angesprochenen Punkte wurden insbesondere bei der Wurfeffektivität einfach ignoriert. Von den 16 Gegentoren resultierten allein 10 aus dem schnellen Umschaltspiel. Für die zweite Hälfte galt es, die Worte nun endlich zu beherzen und zu zeigen, dass man auch Handball spielen kann. Zwar lagen die Neißestädter nach 38 Minuten immer noch mit 7 Toren in Rückstand, aber mit eigenen erzielten 14 Treffern, wurden in den ersten 8 Minuten der zweiten Hälfte genauso viele Tore erzielt, wie vorher in 30. Leider schaffte man es nicht, nach eigenen Torgewinnen schnell und sicher in der Abwehr zu stehen, so dass Oberlichtenau immer wieder postwendend einnetzen konnte. Lediglich nach dem 27:18 konnte mal eine kleine Serie von 3 Treffern hintereinander gestartet werden. Oberlichtenau nutzte bereits zu diesem Zeitpunkt die hohe Führung und wechselte munter durch. So ging zwar etwas der Spielfaden der SG verloren, aber nicht das Spiel. Die Görlitzer gaben nicht auf und verkürzten nach dem 29:22 noch einmal auf 4 Tore (29:25) aber am Ende wollte nicht mehr gelingen. Oberlichtenau gewann verdient das faire und von den Hoyerswerdaer Schiedsrichtern gut geleitete Spiel mit 32:26. Nun sind erst einmal 3 Wochen Pause, in denen sich die verletzten und kranken Spieler kurieren können, um dann die letzten zwei Spiele noch einmal ordentlich angreifen zu können.

Tor: Marian Pohl, Sebastian Fiebig

Feld: Maciej Przybysz, Tony Klose, Matthias Krausche, Thomas Seeliger, Ronny Blümke, Markus Wiedemann, David Jäschke, Marco Schlesier, Stefan Nitsche

Gelbe Karten: Görlitz 3, Oberlichtenau 3

Zeitstrafen: Görlitz 4, Oberlichtenau 3

Siebenmeter: Görlitz 3, Oberlichtenau 4

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz - SV Koweg Görlitz II 17:23 (07:10)

Koweg II gewinnt verdient das zweite Stadtderby der Saison

Am Samstagabend empfing die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz die Sachsenligareserve des SV Koweg Görlitz zum zweiten Stadtderby in der Ostsachsenliga vor stimmgewaltiger Kulisse. Das Hinspiel gewannen die Gelb-Weißen nach 4 Toren Rückstand noch mit 25:24 und wollten so auch dieses Spiel gewinnen. Beim NSV fehlten mit Falk Pabst und Uwe Rahn zwei wichtige Rückraumspieler, dafür konnten aber Marco Schlesier, Stefan Nitsche und Ronny Blümke wieder mitwirken. Aber auch Koweg musste auf wichtige Akteure verzichten, u.a. fehlte Danilo Krause. Vor dem Spiel wurde durch den Kreissportbund – in Person von Vizepräsident Christian Wiesner – Thomas York für sein langjähriges Wirken im Verein mit der Ehrennadel des Landessportbundes in Silber ausgezeichnet und der ehemalige Vereinsfunktionär Lothar Voigt würdigte in einer kurzen Ansprache die 95-jährige Tätigkeit der Familie York im Görlitzer Handballsport über 3 Generationen in hinweg. Dann begann das Spiel und beide Mannschaften agierten äußerst nervös. Bis zur 4. Spielminute dauerte es, ehe der erste Treffer fiel. Und nach 13. Spielminuten stand es erst 1:2 für Koweg. In dieser Phase vergaben aber die Gelb-Weißen bereits 7 klare Wurfchancen und verpassten es so, dem Spiel von Anfang an, den richtigen Verlauf zu geben. Koweg fand dann aber in der Folgezeit vor allem in Person von Martin Philipp besser ins Spiel und erwarf sich eine 2:5-Führung, welche auch bis zum 7:10 zur Halbzeit Bestand hatte. Die Hausherren ließen sich immer wieder aus dem Konzept bringen und verwarfen einfach viel zu viele Bälle. Diese schlechte Chancenverwertung ist nun schon eine ganze Weile symptomatisch für das gelb-weiße Spiel und macht alle guten Bemühungen für die Wurfchancen wieder zu Nichte. Mit dem 3-Tore-Rückstand war aber für die Gelb-Weißen in der zweiten Hälfte noch alles möglich, so hatte es ja auch schon das Hinspiel gezeigt, aber dazu bedurfte es definitiv einer besseren Wurfeffektivität. Aber zu Beginn der zweiten Hälfte änderte sich nichts. Koweg erhöhte den Vorsprung auf 5 Tore (7:12) und zeigte sich kämpferisch. Aber Resignieren war keine Option für den NSV und so wurde der Rückstand beim 12:14 wieder deutlich angenehmer gestaltet. Dieses Ergebnis hatte dann aber eine ganze Weile Bestand auf der Anzeigetafel, weil sich sowohl die Torhüter beider Mannschaften gut präsentierten und die Angriffsreihen gleich haufenweise scheiterten. Diese Lethargie beim Torabschluss durchbrach Koweg als Erstes und führte so folgerichtig mit 12:16 und 14:18. Zwar konnten die NSV-Spieler noch einmal auf 2 Tore verkürzen (16:18), stellten dann aber das Torewerfen wieder ein. Koweg machte dies etwas besser und führte in der 59. Minute mit 16:23 und ließ quasi mit dem Schlusspfiff noch die Ergebniskosmetik zum 17:23 zu. Am Ende jubelten die blau-gelben Koweg-Spieler verdient die geglückte Revanche und verkürzen mit diesem Sieg den Rückstand in der Tabelle auf nur noch einen Punkt zum NSV. Für die Gelb-Weißen gilt es vor allem an der Wurfeffektivität zu arbeiten, da ohne Tore einfach kein Spiel gewonnen werden kann. Nächste Woche trifft der NSV in Pulsnitz auf die SG Oberlichtenau und hat da auf ein wahres Offensivfeuerwerk vorbereitet zu sein.

NSV Gelb-Weiß Görlitz

Tor: Sebastian Fiebig, Marian Pohl

Feld: Maciej Przybysz, Matthias Krausche, Ronny Blümke, Michael Gräber, Markus Wiedemann, Robert Kubitz, Tony Klose, David Stasiak, Thomas Seeliger, Marco Schlesier, Martin Goller, Stefan Nitsche

SV Koweg Görlitz II

Tor: Justus Hilbig, Enrico Wendler, Lukas Rohne

Feld: Torsten Kuhnt, Tino Wallor, Pierre Rudolph, Robert Meißner, Martin Philipp, Marco Brendler, Rene Neumann, Sandro Günther, Patrick Münzberg

Gelbe Karten: NSV 4, Koweg 3

Zeitstrafen: NSV 7, Koweg 4

Siebenmeter: NSV 7, Koweg 5

 

SV Lok Schleife – NSV Gelb-Weiß Görlitz 28:19 (18:09)

Das war wohl ein gebrauchter Tag

Samstagabend trat die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz bei der Vertretung des SV Lok Schleife an. In der Tabelle sind beide Mannschaften zwar Tabellennachbarn, allerdings hat Schleife 4 Pluspunkte mehr auf dem Konto. Weiterhin hat diese Mannschaft zurzeit einen Lauf und ging in diese Partie als der klare Favorit. Erschwerend kam für die Gelb-Weißen hinzu, dass mit Uwe Rahn, Falk Pabst, Stefan Nitsche und Marco Schlesier 4 Spieler ersetzt werden musste. Im Ergebnis durfte Markus Wiedemann als gelernter Torhüter im Rückraum aushelfen. Nach dem 1:0 für Schleife glichen die Görlitzer noch einmal zum 1:1 aus und ließen dann in der Folgezeit selbst klarste Chancen liegen. Schleife zog das erwartete schnelle und vor allem druckvolle Spiel auf und der Rückstand für die Gelb-Weißen wuchs auf 7:1. Beim 16:6 war dann erstmals ein zweistelliger Rückstand zu verzeichnen. Egal was die Bank probierte, nichts funktionierte. Technische Fehler, Alibiabspiele, kaum Bewegung und wenn doch mal ein Torwurf gewagt wurde, ging dieser teilweise sogar neben das Tor und auch die Abwehr konnte keine Impulse geben. Torhüter Marian Pohl wurde vielfach allein gelassen und so ging man mit einem ernüchternden 18:09 in die Kabine. Nun ist ein Rückstand eigentlich kein Beinbruch, aber wie dieser hier zu Stande gekommen war, konnte man schon mit einem gebrauchten Tag beschreiben. Es galt in den zweiten 30 Minuten, sich besser zu präsentieren und vor allem auch den Kampf anzunehmen. Aber dies schien nur ein Vorsatz zu sein, denn mühelos erhöhte Schleife den Vorsprung auf 22:9 und das Spiel war entschieden. Ein kurzes Aufbäumen mit einem Zwischenspurt von 3:9 durch die Görlitzer wurde aber weiterhin mit einer sehr bescheidenen Chancenverwertung wieder zu Nichte gemacht. Am Ende verloren die Görlitzer mit 28:19 und es muss konstatiert werden, dass alle Spieler weit entfernt von ihrer Normalform aufgetreten sind. Nächste Woche gegen den SV Koweg Görlitz II in eigener Halle sollte eine solche Leistung nicht angeboten werden, da es sonst ganz schnell aus dem Tabellenmittelfeld in Richtung Keller gehen kann.

Tor: Marian Pohl, Sebastian Fiebig

Feld: Maciej Przybysz, Markus Wiedemann, Ronny Blümke, Tony Klose, Matthias Krausche, Martin Goller, Robert Kubitz, David Stasiak, Michael Gräber, Thomas Seeliger

Gelbe Karten: Görlitz 1, Schleife 1

Hinausstellungen: Görlitz 3, Schleife 2

Siebenmeter: Görlitz 4, Schleife 5

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz – SV Obergurig 33:22 (19:08)

Souveräner Sieg nach der Winterpause

Nach 2-wöchiger Winterpause traf die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz in eigener Halle auf die Mannschaft des SV Obergurig. Diese Mannschaft wurde im Hinspiel nach deutlicher Führung zur Pause am Ende nur knapp mit 21:22 geschlagen und befindet sich nach dem bisherigen Saisonverlauf auf den vorletzten Tabelenplatz. Vor allem die unorthodoxe Spielweise der Gäste bereitete den Gelb-Weißen immer wieder Probleme. Doch Bange machen gilt nicht und die Favoritenrolle lag bei den Gelb-Weißen, da nach der längeren Pause endlich einmal fast alle Spieler zur Verfügung standen. So sollte also mit schnellem Umkehrspiel die bekannte Schwäche der Randbautzener – die Kondition – ausgenutzt werden. Dies konnte aber nur gelingen, wenn auch die Abwehr die nötigen Ballgewinne generierte. Und dies geschah anfänglich nicht. Die Abstimmung passte noch nicht und nach zwischenzeitlichen 2:3-Rückstand führten die Görlitzer Mitte der ersten Hälfte „nur“ mit 5:4. Aber dann fing das Konzept an aufzugehen. Die Abwehr leistete ihre Arbeit und Marian Pohl im Kasten konnte die gewünschten langen Pässe spielen. Vor allem Robert Kubitz war in dieser Phase nicht zu halten und die Führung wurde bis auf 16:6 ausgebaut. Zur Halbzeit führten die Neißestädter mit 11 Toren und spielte dabei einen recht ordentlichen Ball. Kaum technische Fehler und nur wenige Fehlwürfe brachten in der Kabine eine gewisse Zufriedenheit mit dem Spiel. Aber auch im Hinspiel führte man eigentlich komfortabel und warf diese Führung am Ende fast weg. So waren also alle Spieler gewarnt, trotz der hohen Führung die zweiten 30 Minuten nicht zu leichtfertig zu agieren. Aber irgendwie war es wie immer. Eine gute erste Hälfte und Lob zur Pause hemmt die Spieler. Die ersten 5 Minuten nach der Pause waren kein Handball mehr. Unkoordiniertes Wechseln im Angriff, fast so viele Fehlwürfe wie in der ersten Hälfte gesamt und Fehlabspiele zeichneten das Görlitzer Spiel. Zum Glück hielten die Abwehr und die Torhüter das Niveau und Obergurig konnte nicht verkürzen. Zunehmend stabilisierte sich der Angriff wieder und auch die schnellen Gegenstösse brachten die Tore. Der Vorsprung wurde so gehalten und bis auf 14 Tore beim 32:18 ausgebaut. Zum Ende hin wurde aber wieder etwas leichtfertiger agiert – teilweise bedingt durch die möglichen Wechsel, um allen Spielern Einsatzzeiten zu geben, teilweise wegen fehlender Konsequenz in der Abwehr – so dass Obergurig den Spielstand mit 4 Toren in Folge wieder etwas verkürzen konnte. Quasi mit dem Schlusssignal stellten die Gelb-Weißen den 11-Tore-Vorsprung von der Halbzeit wieder her und gewannen nach 4 Niederlagen in Folge souverän dieses Heimspiel. Nächste Woche wird es ungleich schwerer, da man beim SV Lok Schleife antreten muss und diese Mannschaft sehr heimstark ist.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann

Feld: Maciej Przybysz, Marco Schlesier, Falk Pabst, Michael Gräber, Uwe Rahn, Thomas Seeliger, Stefan Nitsche, Matthias Krausche, Martin Goller, Robert Kubitz

Gelbe Karten: Görlitz 3, Obergurig 3

Zeitstrafen: Görlitz 2, Obergurig 3

Siebenmeter: Görlitz 4, Obergurig 8

 

OHC Bernstadt - NSV Gelb-Weiß Görlitz 27:17 (8:9)

4 Niederlage in Folge

Mangels Informationen, Protokoll und Impressionen kann nur festgehalten werden, dass die 1.Halbzeit mit einer 8:9-Führung durch die Gelb-Weißen abgeschlossen werden konnte. Dies lag aber nicht unbedingt an der eigenen Stärke sondern mehr an dem Auslassen selbst klarster Chancen durch den Gegner. In der zweiten Hälfte wurde dieses Manko dann durch die Bernstädter abgestellt und die wieder mit eingeschränkter Besetzung antretenden Görlitzer mussten abreißen lassen. Am Ende steht mit dem 27:17 die vierte Niederlage in Folge für die Gelb-Weißen zu Buche. Es gilt nun in der Winterpause, die Blessuren und Krankheiten auszukurieren und gestärkt in die verbleibenden Spiele zu gehen. Der nächste Gegner wird am 24.02.2018 der SV Obergurig sein.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann, Sebastian Fiebig

Feld: Maciej Przybysz, Marco Schlesier, Falk Pabst, Michael Gräber, Uwe Rahn, Thomas Seeliger, Martin Goller, Robert Kubitz, Tony Klose,

Gelbe Karten: Görlitz 3, Bernstadt 3

Zeitstrafen: Görlitz 5, Bernstadt 1

Rote Karten: Görlitz 1, Bernstadt 0

Siebenmeter: Görlitz 5, Bernstadt 5

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz – KJS-Club Dresden 26:29 (12:13)

Achtbares Ergebnis –aber keine Punkte

Am Samstagabend empfing die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz den KJS-Club Dresden. Das Hinspiel endete mit einem ernüchternden 39:21 für Dresden und es galt ob der miesen Voraussetzungen, dass Beste herauszuholen, um nicht wieder so unter die Räder zu kommen. Allerdings fehlte neben Ronny Blümke, Thomas Seeliger, Falk Pabst und Matthias Krausche auch noch Trainer Thomas York. Dessen Platz nahm der ebenfalls Langzeitverletzte Stefan Nitsche ein. Zum Glück waren die Gäste aus der Landeshauptstadt aber auch recht dünn an Spielern besetzt (keinen einzigen Wechselspieler). Aber bevor die Görlitzer auch nur ansatzweise ins Spiel fanden, lagen sie schnell mit 1:5 zurück und es deutete sich ein ähnlicher Verlauf wie im Hinspiel an. Aber mit Robert Kubitz auf der Mitte und auch Torhüter Markus Wiedemann im Angriff sowie dem Kampfgeist der letzten Wochen wurde der Spielstand beim 5:5 egalisiert und bis zur Pause blieben die Hausherren den Gästen immer auf den Fersen. In die Halbzeit ging es mit 12:13 und der Aussicht durchaus einen Punkt zu behalten. Auch in der zweiten Hälfte setzte sich dieser enge Spielverlauf fort und Dresden behielt zwar die Führung, konnte sich aber (noch) nicht spielentscheidend absetzen. Bis zum 20:23 schnupperten die Gelb-Weißen an der Sensation doch ein folgendes 2:5 und damit ein 22:28 auf der Anzeigentafel machte diese Hoffnung zu Nichte. Die Neißestädter gaben sich nicht auf und verkürzten am Ende noch auf 26:29, verloren aber dennoch verdient, da sie nicht ein einziges Mal in Führung gehen konnten. Die KJS-Spieler spielten ihre Überlegenheit der gesamten Saison aus und fuhren mit 2 Punkten zurück in die Landeshauptstadt. Ob der Voraussetzungen ist das Ergebnis durchaus beachtlich und wer weiß was möglich gewesen wäre, wenn die Gelb-Weißen mit kompletter Kapelle hätten spielen können. Nun gilt der Blick voraus zum nächsten schweren Spiel – nämlich auswärts beim OHC Bernstadt, wo erneut eine sehr kämpferische Vorstellung geboten werden muss, um etwas Zählbares zu erreichen.

Tor: Marian Pohl, Sebastian Fiebig

Feld: Robert Kubitz, Uwe Rahn, Markus Wiedemann, Tony Klose, Michael Gräber, Maciej Przybysz, Martin Goller, Marco Schlesier

Gelbe Karten: Görlitz 3, Dresden 1

Zeitstrafen: Görlitz 2, Dresden 3

Siebenmeter: Görlitz 5, Dresden 4

 

HSV 1923 Pulsnitz – NSV Gelb-Weiß Görlitz 24:21 (10:10)

Durch Chancenverwertung Punkt(e) verschenkt

Im dritten Auswärtsspiel in Folge trat die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz bei beim Verbandsliga-Absteiger HSV 1923 Pulsnitz an. Pulsnitz ist aktuell Tabellenvierter und hat nach der Niederlage im Hinspiel in Görlitz sich immer besser gefunden. Zuletzt wurden die Gegner vor allem durch schnelles Umkehrspiel in die Knie gezwungen und auch die Gelb-Weißen erwarteten einen solchen Sturmlauf. Doch der Beginn lag eher den Görlitzern. Gut sortiert in der Abwehr und erfolgreich im Angriff wurde der Gegner auf 1:3 distanziert. Pulsnitz kam dann aber auch ins Spiel und glich beim 4:4 wieder aus. Aber erneut gingen die Gäste aus der Neißestadt mit 2 Toren in Front (4:6). Da die Spieler aber irgendwie mit dem Spielgerät haderten, wurden bis zur 20. Spielminute viel zu viele freie Bälle verworfen. Allein in der ersten Hälfte wurden 4 von 6 Siebenmetern und 2 hundertprozentige Chancen nicht genutzt. Im Ergebnis bedeutete dies, statt eigener Führung und Beruhigung im Spiel nur ein 10:10 zur Halbzeit. Trainer Thomas York zeigte sich in der Halbzeitansprache auch durchaus zufrieden mit der Spielanlage und der Abwehr, aber die Chancenverwertung war einfach miserabel. Und auch in den zweiten 30 Minuten setzte sich dieses Spiel fort. Pulsnitz überragte nicht wirklich, obwohl immer wieder sehr schnell der Gegenangriff gesucht wurde, aber die Abwehr hielt oder die Bälle konnten abgefangen werden. Dennoch gingen die Männer aus der Pfefferkuchenstadt mit 14:11 in Front. Aber die Görlitzer blieben dran und egalisierten ihrerseits mit teilweise schnellen Gegenzügen zum 15:15. Das Spiel zwischen den beiden starken Gegnern blieb bis in die Schlussphase ausgeglichen. Aber die Görlitzer haderten weiterhin mit der Chancenverwertung und Pulsnitz setzte sich mit 20:16 vorentscheidend ab. Das letzte Aufbäumen der Gelb-Weißen fand leider nicht mehr den erhofften Erfolg und am Ende verlor der NSV mit 24:21. Vor allem die unterirdische Chancenverwertung – allein 6 vergebene Siebenmeter – verhinderte ein besseres Ergebnis und so mussten die Görlitzer trotz gutem Spiel ohne Punkte nach Hause fahren. Die ungünstige Personalsituation, in der die Gelb-Weißen sich befinden, machte die gezeigte Leistung umso wertvoller, aber davon kann man sich eben nichts kaufen. In der kommenden Woche kommt der KJS-Club Dresden nach Görlitz und schon das Hinspielergebnis lässt nichts Gutes vermuten. Aber bei allen Ausfällen muss von den spielenden Gelb-Weißen vor allem an der Chancenverwertung gearbeitet werden, da ohne Tore einfach kein Spiel zu gewinnen ist.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann

Feld: Uwe Rahn, Falk Pabst, Matthias Krausche, Tony Klose, Michael Gräber, Marco Schlesier, Robert Kubitz, David Jäschke

Gelbe Karten: Görlitz 2, Pulsnitz 3

Zeitstrafen: Görlitz 8, Pulsnitz 8

Siebenmeter: Görlitz 11, Pulsnitz 5

 

SG Cunewalde/Sohland II – NSV Gelb-Weiß Görlitz 28:25 (13:15)

Am Ende geht die Kraft aus

Am Sonntagnachmittag traf die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz auf die Mannschaft der SG Cunewalde/Sohland II. Im Hinspiel gewannen die Gelb-Weißen mit 25:20 und wollten diesen Sieg auch in Sohland wiederholen. Die Vorzeichen standen aber sehr schlecht. Erneut konnte unter der Woche nur minimal trainiert werden und in der Aufstellung fehlten einige wichtige Spieler wegen Krankheit oder Verletzung. Am Ende stellte sich die Mannschaft praktisch von allein auf, da zu Beginn der Partie nur 7 Feldspieler und 2 Torhüter anwesend sein konnten. Zur Halbzeit wurde diese Anzahl um einen noch nachgeeilten Spieler auf 10 ergänzt. Sohland hingegen konnte nahezu aus dem Vollen schöpfen und so erwartete die Gelb-Weißen ein Gegner, der vor allem das Tempo im Spiel hochhielt. Zu Beginn wurde dies aber durch die Gelb-Weißen angenommen und mit einer eigenen 1:3-Führung belohnt. Auch der zwischenzeitliche Rückstand von 4:3 wurde durch die Görlitzer in der Folgezeit gehalten. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Görlitzer immer wieder eine Antwort im Angriff und drehten einen 2-Tore-Rückstand (10:8) zur Pause in eine eigene 13:15-Führung. Neben schnellen Gegenstößen wurde vor allem im 4-2-Angriff immer wieder der freie Mann gefunden bzw. der Siebenmeter herausgeholt, welche auch alle sicher verwandelt wurden. In der Halbzeitansprache zeigte sich der Trainer zufrieden mit der Leistung und wies nur auf einige Punkte für die zweiten dreißig Minuten hin. Bis zum 17:19 hielten die Gelb-Weißen die Führung und waren somit noch im Spiel. Aber mit zunehmender Dauer erhöhte Cunewalde/Sohland das Tempo und war damit auch sukzessive erfolgreich. Die Görlitzer taten sich immer schwerer und nach dem 22:22 mussten sie abreißen lassen. Sohland spielte den Vorteil der vollen Bank aus und gab allen Spielern die notwendigen Pausen während die Gelb-Weißen nahezu durchspielten mussten. Die Oberländer erhöhten vom 25:24 vorentscheidend auf 28:24. Am Ende verloren die Görlitzer mit 28:25, da die Kraft nur für 50 bis 55 Minuten reichte. Nun gilt es unter der Woche die Spieler für die nächste Auswärtspartie fit zu bekommen, da beim Verbandsligaabsteiger HSV 1923 Pulsnitz ein noch mal stärkerer Gegner wartet.

Die A-Jugend besiegte am Sonntag die Mannschaft des Radeberger SV sicher mit 25:31.

Gelbe Karten: Görlitz 2, Cunewalde/Sohland 2

Zeitstrafen: Görlitz 4, Cunewalde/Sohland 3

Rote Karten: Görlitz 0, Cunewalde/Sohland 1

Siebenmeter: Görlitz 7, Cunewalde/Sohland 3

 

SV Rot-Weiß Sagar – NSV Gelb-Weiß Görlitz 17:25 (07:11)

Start-Ziel-Sieg zum Rückrundenauftakt

Nach nunmehr 6 Wochen Spielpause traf die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz zum Rückrundenauftakt auf die Neißedörfler des SV Rot-Weiß Sagar. Letzte Saison spielte dieser Gegner noch in der Verbandsliga und auch im Hinspiel gab es einen sehr knappen Spielausgang. Mit 27:26 behielten die Gelb-Weißen in einem engen Spiel knapp die Nase vorn. Zwischenzeitlich ist aber einiges passiert. Sowohl der NSV als auch die Rot-Weißen aus Sagar hatten und haben einige Verletzte zu beklagen. Bei den Gelb-Weißen fehlen weiterhin mit Stefan Nitsche, Thomas Seeliger und Ronny Blümke drei wichtige Spieler und auch die erste Trainingseinheit verlief auf Grund vieler krankheitsbedingter Absagen ziemlich einsam. Zum Glück war für den Rückraum mit Falk Pabst ein weiterer Spieler am Start, der am Ende dem Spiel der Görlitzer deutlich gut tat. Der Beginn ging eindeutig an die Gäste aus der Neißestadt, da nach dem 1:1 mit 5 Toren in Folge und einem 1:6 auf der Anzeigetafel bereits die Weichen auf Sieg gestellt wurden. In der Folgezeit brachte sich auch der Gastgeber ins Spiel ein und bis zur Halbzeit konnten die Zuschauer so ein ausgeglichenes Spiel sehen. Die Görlitzer zehrten vom Anfangsvorsprung und gingen mit 7:11 in die Halbzeit. Von dem knappen Spielverlauf des Hinspiels war nicht viel zu spüren. In der zweiten Hälfte machten die Görlitzer dann da weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört haben und erspielten sich am Ende einen sicheren 17:25-Auswärtssieg. Unter den Umständen der letzten Wochen ist dies als geglückter Start in die zweite Saisonhälfte zu betrachten. Vor allem Falk Pabst hatte mit seinen Toren einen entscheidenden Anteil am Sieg.

Nächste Woche wird dann die zweite Auswärtsaufgabe in Folge deutlich schwerer, da man auf die zweite Vertretung des SG HVO Cunewalde/Sohland trifft. Welche Spieler Trainer Thomas York dann zur Verfügung stehen werden, wird sich erst unter der Woche zeigen.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann, Sebastian Fiebig

Feld: Uwe Rahn, Tony Klose, Robert Kubitz, Falk Pabst, Matthias Krausche, Maciej Przybysz, Michael Gräber, Martin Goller, Marco Schlesier

Gelbe Karten: Görlitz 2, Sagar 3

Zeitstrafen: Görlitz 3, Sagar 4

Siebenmeter: Görlitz 5, Sagar 4

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz – Radeberger SV II 32:22 (14:13)

Zum Hinrundenabschluss siegen die Gelb-Weißen gegen den Aufsteiger

Nach dem letzte Woche die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz ihr Spiel gegen den Tabellenführer LHV Hoyerswerda absagen musste (man bekam keine spielfähige Mannschaft zusammen) und die Punkte für dieses Spiel unter der Woche dem LHV gut geschrieben wurden, galt es für die Neißestädter im letzten Spiel der Hinrunde gegen den Radeberger SV II zwei Punkte einzufahren, um ein positives Punktekonto über den Jahreswechsel zu haben. Die Mannschaft aus der Bierstadt bei Dresden ist für die Gelb-Weißen ein unbekannter Gegner und auch als Aufsteiger aus der Ostsachsenklasse nicht zu unterschätzen. Die bisherigen Blessuren konnten die Spieler soweit kurieren, dass mit 11 Mann das Spiel bestritten werden konnte. Der Beginn war auf beiden Seiten etwas von Nervosität geprägt und die schnelle Führung der Hausherren, drehten die Gastgeber zum 1:2. Mit mehr als zwei Toren konnte sich keine der Mannschaften absetzen und es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Allein 11x stand es unentschieden und es war nicht zu erkennen, welche Spielanlage den Erfolg bringen würde. Beide Abwehrreihen standen phasenweise sicher, ließen sich aber auch wieder mit einfachen Täuschungen überwinden. Und auch die Torhüter machten auf beiden Seiten nicht immer eine glückliche Figur. Bezeichnend für das Spiel der Gelb-Weißen war eine in der 22. Minute. Beim Stand von 10:10 wurden 2 glasklare Chancen liegen gelassen und Radeberg ging mit 10:11 in Führung. Aber dem Rückstand konnte und wurde nicht lange nachgetrauert und zur Pause führten die Gelb-Weißen mit 14:13. Diese Führung war glücklich, da gerade die Chancenverwertung wieder einmal nicht optimal war. Mit dem Willen es in der zweiten Hälfte besser zu machen, ging es zurück aufs Feld. Zwar gelang mit 15:13 nach dem 7:5 mal wieder eine 2-Tore-Führung, aber bis zum 17:16 war dann der enge Spielstand wieder hergestellt. Doch zunehmend stabilisierte sich die Abwehr und Marian Pohl im Kasten konnte einige Bälle halten, so dass erstmals im Spiel sich eine Mannschaft deutlicher absetzen konnte (20:16). Radeberg reagierte in der 38. Minute mit einer Auszeit und schaffte es in der Folge wieder auf 22:20 zu verkürzen. Die gerade noch erfolgreichen Spielzüge wurden aus irgendeinem Grund weggepackt und Einzelaktionen bestimmten das Spiel. Somit war Trainer Thomas York gezwungen, in der 43. Minute seinerseits eine Auszeit zu nehmen. Die Worte fruchteten, die Aktionen wurden wieder klarer und auch die Abwehr stand weiterhin sicher. Ein folgender 7:0-Lauf sicherte den so wichtigen Heimsieg und brach die Moral der Gäste aus Radeberg. Sie ließen immer wieder Chancen liegen und am Ende gewannen die Görlitzer mit 32:22. Das Ergebnis wird den Spielverlauf und der Leistung der Radeberger nicht ganz gerecht, bedeutet aber für den NSV zwei wichtige Punkte in der Tabelle. In die Weihnachtspause gehen diese nun mit 12:10 Punkten und können in den nun spielfreien Wochen die Blessuren pflegen, um dann im Januar mit voller Kraft die Rückrunde in Angriff zu nehmen.

Die A-Jugend des NSV Gelb-Weiß Görlitz spielt gegen die NSG Union Dresden 22:22 unentschieden und kann sich dabei über einen gewonnenen Punkt freuen.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann

Feld: Uwe Rahn, Tony Klose, Matthias Krausche, Thomas Seeliger, Robert Kubitz, Michael Gräber, Martin Goller, Maciej Przybysz, Marco Schlesier, David Jäschke

Gelbe Karten: Görlitz 2, Radeberg 2

Zeitstrafen: Görlitz 5, Radeberg 7

Siebenmeter: Görlitz 5, Radeberg 4

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz - SG Oberlichtenau 26:29 (09:14)

Schwacher Angriff besiegelt Heimniederlage

Nach dem erfolgreichen Stadtderby gegen SV Koweg Görlitz II empfing die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz die Mannschaft der SG Oberlichtenau. Die Voraussetzungen gerade im Rückraum waren alles andere als gut, da sowohl Falk Pabst als auch Max Weinhold nicht anwesend sein konnten und Ronny Blümke verletzungsbedingt länger ausfallen wird. Sogar Jörn Thoms wechselte vorsichtshalber das Trainerhemd mit dem Spielerdress. Erwartet wurde ein sehr schneller Gegner, der vor allem im Umkehrspiel nach Ballgewinnen seine Hauptwaffe hat. Der Beginn aber war vollends für die Gelb-Weißen optimal. Nach 100 Sekunden führten sie mit 2:0 und auch in den folgenden Minuten lag das Momentum bei den Hausherren. Erst mit dem Treffer zum 3:1 beteiligten sich die Gäste am Torreigen. Begünstigt wurde dies durch Ballverluste der Gelb-Weißen und den daraus resultierenden Kontern, welche aber noch nicht alle genutzt wurden. Dennoch trat nach ca. 10 Minuten das Erwartete ein. Oberlichtenau stabilisierte sich in der Abwehr oder aber die Görlitzer taten sich immer schwerer bei ihren Angriffsbemühungen. Die Gegenstoßmaschine kam auf Betriebstemperatur und der Rückstand für den NSV wuchs an. Am Ende wurden die Seiten mit einem 09:14 gewechselt. Trainer Thomas York war alles andere als zufrieden, selbst zwei Auszeiten in Hälfte 1 brachten die Spieler nicht zur Vernunft. Vier Siebenmeter und wenigstens 3 Tempogegenstösse wurden im Tor nicht untergebracht und nur weil Oberlichtenau auch nicht alles verwertete, lag man mit 5 Toren hinten. Die zweite Hälfte begann wie das Spiel. Görlitz verkürzte den Rückstand auf 11:14 und verfiel dann wieder ins alte Muster. Wenig erfolgreiche Spielzüge mit einigen Ballverlusten luden die SG Oberlichtenau zum schnellen Umkehrspiel ein und dies wurde auch angenommen. Die Torhüter konnten kaum etwas dagegen ausrichten und verhinderten am Ende „nur“ einen höheren Zwischenrückstand als 16:22 oder 19:28. Der Trainer von Oberlichtenau nutzte die Chance der hohen Führung und wechselte durch. Dies und auch zwei durch Markus Wiedemann gehaltene Siebenmeter brachten Sand ins Spiel der Oberlichtenauer. Die Gelb-Weißen kämpften in der Abwehr und verkürzten durch eigene Tempogegenstösse den Rückstand (25:28). Aber die Hypothek aus der ersten Hälfte war zu groß und so verloren die Görlitzer am Ende mit 26:29 gegen einen besseren Gegner. Nun gilt es nächste Woche gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer LHV Hoyerswerda II auswärts zu bestehen. Vielleicht kann mit dem einen oder anderen Spieler mehr und einer vernünftigen Chancenverwertung ein ordentliches Spiel abgeliefert werden.

Die A-Jugend des NSV Gelb-Weiß Görlitz verlor gegen den Tabellenführer HC Großenhain mit 19:35, wobei der etatmäßige Torhüter durch einen Feldspieler ersetzt werden musste.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann, Sebastian Fiebig

Feld: Uwe Rahn, Tony Klose, Matthias Krausche, Thomas Seeliger, Robert Kubitz, Michael Gräber, Martin Goller, Maciej Przybysz, Marco Schlesier, Kai Kokel, Jörn Thoms

Gelbe Karten: Görlitz 4, Oberlichtenau 3

Zeitstrafen: Görlitz 7, Oberlichtenau 6

Siebenmeter: Görlitz 8, Oberlichtenau 5

 

SV Koweg Görlitz II - NSV Gelb-Weiß Görlitz 23:24 (12:13)

Gelb-Weiß siegt im ersten Stadtderby der Saison

Am Samstagnachmittag stieg in der gut gefüllten Sporthalle Rauschwalde das erste Stadtderby der diesjährigen Ostsachsenliga-Saison zwischen dem Gastgeber SV Koweg Görlitz II und der 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz. Beide Mannschaften liegen dicht in der Tabelle nebeneinander und spannende Spiele sind bei einem Derby garantiert. Die Wechselbank der Gelb-Weißen war diesmal gut gefüllt, da mit Falk Pabst und Max Weinhold zwei wichtige Spieler für den Rückraum zur Verfügung standen und auch Koweg hatte eine volle Wechselbank. Die Trainer York und Thoms versuchten Koweg im Angriff zu überraschen und schickten Michael Gräber als zweiten Kreisläufer auf das Feld. Das erste Tor gehörte aber Koweg und leider gaben die Gelb-Weißen durch technische Fehler im Angriff zu leicht den Ball ab. Die löchrige Abwehr ließ dann Markus Wiedemann im Tor oft allein und mit einfachen langen Wechseln brachten sich die Hausherren in Wurfposition. Nach dem 3:1 für Koweg waren vor allem Max Weinhold und Falk Pabst im Angriff die Aktivposten und konnten den Spielstand zum 5:5 ausgleichen. Und zur Mitte der ersten Hälfte gingen dann die Gelb-Weißen erstmals in Front (5:6). Aber Koweg hielt weiterhin dagegen und der Spielstand blieb eng. Da Koweg auch eine 10:8-Führung nicht behaupten konnte, gingen die Gelb-Weißen mit 12:13 in die Halbzeitpause. Die Trainer sprachen insbesondere die zwar aggressive aber im Verrücken noch zu langsame Abwehr an. Und auch im Angriff musste weiterhin auf ein laufintensives Kombinationsspiel gesetzt werden, um die Koweg-Abwehr in Bewegung zu bekommen. Das erste Tor der zweiten Hälfte gehörte dem NSV und somit konnte dieser im Spiel erstmals mit 2 Toren in Führung gehen. Koweg aber egalisierte recht schnell (14:14) und ging auch auf Grund zweier vergebener Siebenmeter des NSV wieder inFront (15:14). Diese Führung verteidigten die blau-gelben Hausherren bis zum 22:19. Aber mit viel Kampfgeist und einem zwischenzeitlich starken Marian Pohl im Tor holten die Gelb-Weißen den Rückstand auf und gingen kurz vor Ende selbst mit 23:24 in Führung. In der letzen Spielminute hielt dann Marian Pohl einen ganz wichtigen Siebenmeter und der NSV spielte die letzen Sekunden nach der fälligen Teambesprechung gegen die nun ganz offensive Abwehr runter. Da kein Ballverlust erfolgte, siegten die Gelb-Weißen in einem sehr spannenden Spiel mit 23:24. Erwähnenswert ist noch die gute Leistung der kurzfristig eingesprungenen jungen Schiedsrichter Mischok und Riebesam, die dieses doch nicht einfache Stadtderby aber in Griff hatten.

NSV Gelb-Weiß Görlitz

Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl

Feld: Maciej Przybysz, Matthias Krausche, Ronny Blümke, Michael Gräber, Maximilian Weinhold, Uwe Rahn, Robert Kubitz, Tony Klose, Falk Pabst, Thomas Seeliger, Marco Schlesier, Martin Goller

SV Koweg Görlitz II

Tor: Justus Hilbig

Feld: Torsten Kuhnt, Tommy Liebig, Tino Wallor, Andre Feja, Martin Adam, Rene Rudolph, Danilo Krause, Robert Meißner, Martin Phillip, Marco Brendler, Rene Neumann, Kevin Wittig

Gelbe Karten: NSV 3, Koweg 4

Zeitstrafen: NSV 3, Koweg 4

Siebenmeter: NSV 4, Koweg 2

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz – SV Lok Schleife 23:27 (11:12)

Am Ende zu deutlich verloren

Samstagabend traf die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz auf die Vertretunng des SV Lok Schleife. Beide Mannschaften trennt in der Tabelle nur ein Punkt, wobei Schleife bisher ein Spiel weniger bestritten hat. Die Görlitzer wollten zu Hause unbedingt gewinnen und erwarteten ein ziemlich körperliches und von Seite des Gastes schnell geführtes Spiel. Somit lag besonderes Augenmerk auf der Abwehr. Aber auch die in den letzten Spielen nicht gerade berauschende Chancenverwertung musste unbedingt verbessert werden. Der Anfang wurde leider etwas verschlafen und die Lok aus Schleife ging mit 0:2 in Führung. Aber zunehmend fanden die Gelb-Weißen Zugriff zum Spiel und egalisierten den Rückstand schnell und gingen Ihrerseits mit 5:3 in Führung. Diese Führung wurde bis zum 9:6 gehalten und wer weiß, was gegangen wäre, wenn nicht wieder ungünstige Abschlussversuche des NSV den Schleifern die Bälle in die Hände gespielt hätten. So wurden allein in der ersten Hälfte drei Siebenmeter nicht im Tor untergebracht - im gesamten Spiel scheiterte man bei der Hälfte der 10 zugesprochenen Strafwürfe. Schleife ließ sich so nicht lange bitten und glich seinerseits aus (9:9) und ging fast mit dem Pausenpfiff mit 11:12 in Führung. Trainer Jörn Thoms war in der Halbzeit mit der Abwehr über weite Strecken zufrieden, aber bemängelte klar, dass wenn schon Wurfchancen erspielt werden, diese auch konsequent genutzt werden müssen. Zu Beginn der zweiten Hälfte setzte sich dann das Spiel der ersten fort. Keiner Mannschaft gelang es mehr, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Erst führte Schleife (12:14), dann wieder Görlitz (16:15) um beim 20:20 wieder einen ausgeglichenen Spielstand auf der Anzeigetafel zu sehen. Dabei wurde sogar eine unnötige 3:6-Unterzahl-Situation in der 43. Spielminute recht schadlos überstanden. Aber gerade diese Zeitstrafen begünstigten, dass sich Schleife aus NSV-Sicht nie abschütteln ließ. Beim 21:22 war der Spielstand dann letztmalig eng. Denn während Schleife mit lang ausgespielten Angriffen weiterhin zu seinen Toren kam, scheiterten die Görlitzer mehr oder weniger bei freien Wurfaktionen bzw. erhielten nicht die notwendigen Freiwürfe. So setzte sich der Gast aus dem Norden des Landkreises auf 21.27 ab und die zwei noch erzielten Tore der Gelb-Weißen waren nur noch Ergebniskosmetik. Am Ende verlieren die Neißestädter ein enges und intensives Spiel auf Grund der letzten Minuten mit 23:27, was in der Höhe von 4 Toren Differenz nicht dem Spielverlauf entsprach. Erneut war es die mangelhafte Chancenverwertung, die ein besseres Ergebnis verhinderte.

Im Spiel davor besiegte die A-Jugend des NSV Gelb-Weiß Görlitz im Ortsderby den BSV Görlitz mit 32:26. Dabei wurden durch eine Energieleistung aller Spieler die verletzungsbedingten Ausfälle wichtiger Stützen der Mannschaft kompensiert. Es zeigte sich, dass die Spieler, die sonst etwas weniger im Vordergrund stehen, dennoch ihre Leistungen bringen und mit dem entsprechenden Selbstvertrauen wichtige Impulse setzen können.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann

Feld: Uwe Rahn, Maciej Przybysz, Ronny Blümke, Tony Klose, Matthias Krausche, Martin Goller, Robert Kubitz, David Jäschke, Michael Gräber, Thomas Seeliger, Marco Schlesier

Gelbe Karten: Görlitz 3, Schleife 3

Hinausstellungen: Görlitz 10, Schleife 6

Siebenmeter: Görlitz 10, Schleife 4

 

SV Obergurig – NSV Gelb-Weiß Görlitz 21:22 (06:12)

Am Ende zählt es und somit Sieg für Gelb-Weiß

Am frühen Sonntagnachmittag trat die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz beim SV Obergurig in Bautzen an. Sonntagsspiele sind nicht das Ding der Gelb-Weißen und auch der Gegner ist nicht gerade der Lieblingsgegner. Aber gerade dies schien am Anfang des Spiels nicht zum Problem zu werden. Die Abwehr stand sehr sicher und erkämpfte sich zwei Bälle. Aber im schnellen Vorwärtsspiel wurden diese gleich wieder hergeschenkt. Aber gerade die Abwehr blieb am Drücker und in der Folgezeit kamen dann auch die Tore. Nach 0:3 wurde die Führung bis auf 1:7 ausgebaut. Viel Tempo nach vorn, eine sichere Abwehrarbeit und ein gut aufgelegter Marian Pohl begünstigten diesen Spielstand. Leider war der Positionsangriff der Gelb-Weißen etwas schwächer und vergab des Öfteren gute Wurfchancen. Und dennoch führten die Görlitzer mit 6:12 zur Pause und ließen dabei nur 4 Feldtore zu. Und wenn die Chancenverwertung nur halbwegs normal gewesen wäre, hätte das Spiel schon entschieden sein können. War es aber nicht und so musste die Konzentration auch noch einmal auf die zweiten 30 Minuten gelegt werden. Anfänglich gelang dies auch und trotz weiterer vergebener Chancen wurde die Führung bis zum 12:19 ausgebaut. Aber dann kam ein Bruch ins Spiel. Die bis dahin ordentlich arbeitende Abwehr hielt zwar weiterhin gegen, doch immer wieder gingen einzelne Würfe durch und Marian Pohl konnte eben nicht alles halten. Eigentlich wäre so etwas kein Problem gewesen, da aber der Angriff immer fahriger und die Chancenverwertung erstaunlicherweise noch schlechter wurde, kam Obergurig Tor um Tor ran und baute sich daran selbst auf. Lohn dieser Aufholjagd war der 20:20-Ausgleich und bei den Gelb-Weißen begann das große Zittern. Den erneuten Führungstreffer zum 20:21 beantwortete Obergurig mit einem eigenen Treffer (21:21) und durch unkluge Kommunikation spielten die Görlitzer mit einem Mann weniger die letzten 72 Sekunden. Der Ball sollte gehalten werden, um keinen Gegenangriff mehr zuzulassen. Bei noch 23 Sekunden Spielzeit wurde ein Siebenmeter erzwungen, welchen Maciej Przybysz im Tor unterbrachte. Durch Spielverzögerung verloren die Gelb-Weißen einen weiteren Spieler und mussten die letzten Sekunden mit 4 gegen 6 spielen. Durch Druck auf den Gegner verlor dieser den Ball und die letzten 5 Sekunden wurden heruntergespielt. Am Ende gewannen die Görlitzer mit 21:22 ein Spiel, welches bei halbwegs durchschnittlicher Chancenverwertung nicht so spannend hätte verlaufen müssen. Nächste Woche muss eine deutliche Leistungssteigerung her, damit man nicht gegen den SV Lok Schleife unter die Räder kommt.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann

Feld: Maciej Przybysz, Marco Schlesier, Tony Klose, Michael Gräber, Uwe Rahn, Thomas Seeliger, Ronny Blümke, Matthias Krausche, Martin Goller

Gelbe Karten: Görlitz 2, Obergurig 4

Zeitstrafen: Görlitz 4, Obergurig 1

Siebenmeter: Görlitz 3, Obergurig 7

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz - OHC Bernstadt 25:28 (12:16)

Niederlage gegen einen besseren Gegner und die Umstände

Am Samstagabend traf die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz auf den OHC Bernstadt. Dabei trafen die betagten Herren der Herren der Neißestadt auf die jugendliche Formation der selbst ernannten Erdachsen. Immer wieder verliefen Spiele dieser beiden Mannschaften hitzig und sehr eng ab. Die Spielanlage des Gegners war der jeweiligen Mannschaft auf Grund der vielen Duelle der Vergangenheit sehr vertraut und so spielten dann auch die Abwehrreihen. Während die Gelb-Weißen eigentlich mit einer sehr kompakten Abwehr die Mitte zu machen wollten, spielten die Bernstädter offensiv gegen Michael Gräber. Außerdem erwarteten die Gelb-Weißen einen wahren Konterlauf der Gäste, da diese mit Sicherheit ihr Heil im schnellen Spiel suchen würden. Und es kam auch so, wobei die Hausherren den besseren Start erwischten und über Rückraumaktionen nach einer anfänglich ausgeglichenen Partie (2:2) zu einer 8:4-Führung kamen. Aber die Gelegenheiten zum Ausbau der Führung wurden bedauerlicherweise vergeben und die Bernstädter taten nun das Erwartete. Durch konsequente Vorwärtsbewegung nach Fehlern der Gelb-Weißen erzielten sie binnen Minuten den 8:8-Ausgleich. Die Torhüter des NSV versuchten zwar ihr Bestes, aber viel zu oft wurden sie von der Abwehr allein gelassen und konnten nicht verhindern, dass der OHC Bernstadt mit 12:16 in die Pause ging. Und auch nach der Pause setzte sich dieses Spiel fort. Die Abwehr stand alles andere als sicher und mit konsequentem Zug zum Tor erhöhte Bernstadt seinen Vorsprung. Die Neißestädter hingegen, spielten eher quer als aktiv die Richtung Tor anzugehen. Und wenn mal eine Torchance erspielt wurde, lag es an der mangelhaften Chancenverwertung, dass der Spielstand nicht schrumpfte. Dies und auch die inkonsequente Linie der Schiedsrichter brachten dann die Görlitzer vollends aus dem Konzept. Es zeigte sich, dass gerade die kleinen Pfiffe bei Kreis-ab oder Schritte immer wieder gegen die Gelb-Weißen ausgingen und auch regelkonforme Aktionen der Abwehr meist mit einem Freiwurf für den Angreifer endeten. Hier sollten aber gerade die erfahrenen Neißestädter mehr Contenance bewahren und sich davon eben nicht beeinflussen lassen. Da dies aber nicht getan wurde, handelte man sich sinnlose Zeitstrafen ein und der Gegner nutzte den sich nun bietenden Platz und die Möglichkeiten eiskalt aus und ging nach einem zwischenzeitlichen Spurt des NSV auf 20:23 wieder mit 22:27 in Vorhand. Am Ende verloren die Görlitzer gegen einen besseren Gegner mit 25:28, wobei mit mehr Konzentration auf die eigene Leistung und weniger Lamentieren mit Schiedsrichterpfiffen durchaus auch mehr drin gewesen wäre. Nächste Woche geht es zum Tabellenschlusslicht SV Obergurig und dort sollte die volle Konzentration auf das eigene Können gelegt werden, damit der nächste Sieg gut geschrieben werden kann.

Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl

Feld: Maciej Przybysz, Michael Gräber, Martin Goller, Ronny Blümke, Robert Kubitz, Matthias Krausche, Thomas Seeliger, Falk Pabst, Marco Schlesier, Kai Kokel, Uwe Rahn

Gelbe Karten: Görlitz 4, Bernstadt 3

Zeitstrafen: Görlitz 7, Bernstadt 5

Rote Karten: Görlitz 1, Bernstadt 0

Siebenmeter: Görlitz 6, Bernstadt 3

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz – SG Cunewalde/Sohland II 25:20 (10:11)

Steigerung in Hälfte zwei bringt den Heimerfolg

Am Samstagabend traf die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz auf die Mannschaft der SG Cunewalde/Sohland II. Diese Spielgemeinschaft wird seit diesem Jahr aus den beiden Vereinen HV Schwarz-Weiß Sohland und HVO Cunewalde gebildet, wobei die Sohländer den Großteil dieser Mannschaft stellen. Dies bedeutete, dass man auf einen unbequemen Gegner traf, der in der Vergangenheit die Gelb-Weißen schon öfter vor Probleme gestellt hat. Hinzu kam, dass beide Mannschaften ihr letztes Ligaspiel ziemlich deutlich verloren und somit etwas gut zu machen hatten. Und dies merkte man beiden Mannschaften an. Bis zum 5:5 ging man wechselseitig in Führung und keiner konnte sich mit mehr als einem Tor in Führung bringen. Dabei taten sich die Hausherren sehr schwer, gute Wurfchancen zu kreieren und wenn es doch einmal gelang, vergab man sie auch gleich wieder. Sohland machte es nicht viel besser, ging aber dennoch mit 5:7 in Front. Diese Führung hatte dann auch bis zum 7:9 Bestand und erst kurz vor der Pause konnten die Gelb-Weißen mit viel Mühe den 10:10-Ausgleich erzielen. Dennoch lag man zur Halbzeit mit einem Tor hinten, da man im Angriff zu unkonzentriert agierte. Trainer Thomas York zeigte sich in der Halbzeitansprache auch völlig unzufrieden. Weder die Abwehr noch der Angriff wusste zu überzeugen und nur mit einer deutlichen Steigerung in allen Bereichen wären die Punkte zu holen. Aber wie schon so oft verlängerten die Gelb-Weißen die Pause gedanklich um ein paar Minuten und lagen nach dem Wiederanpfiff der sehr guten Schiedsrichter aus Hoyerswerda mit 10:13 in Rückstand. Aber endlich griffen die taktischen Maßnahmen. Die Abwehr stabilisierte sich und zeigte die gewohnte Aggressivität und im Angriff brachte vor allem Max Weinhold Schwung. Immer wieder ging er druckvoll auf die Abwehr der Gäste und erzielte entweder selbst Tore oder riss die notwendigen Lücken für seine Mitspieler. Nach dem 16:16 brachte eine Serie von 5 Toren die Gelb-Weißen auf die Siegstraße. Zwar stand es mehrere Minuten lang 20:16 und beide Mannschaften schafften es nicht den Ball im Tor unterzubringen, aber zumindest die Abwehr der Neißestädter war nun vollends auf Betriebstemperatur und ließ kaum noch leichte Einwurfmöglichkeiten zu. Bis zum Ende hielten die fünf Tore Vorsprung und die Gelb-Weißen siegten mit 25:20. Die enorme Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit brachte den Sieg, der vielleicht - in Betrachtung des gesamten Spielverlaufs – ein zwei Tore zu hoch ausfiel. Nächste Woche steht dann eine ungleich schwerere Aufgabe vor den Gelb-Weißen, da man dann in der Jahnsporthalle auf den OHC Bernstadt trifft.

Die A-Jugend besiegte am Samstag die Mannschaft des Radeberger SV. Nach schwierigen Beginn und Rückstand zur Pause wurde in der zweiten Halbzeit das Spiel gedreht und am Ende mit 24:22 gewonnen.

Tor: Markus Wiedemann, Marian Pohl

Feld: Maciej Przybysz, Michael Gräber, Marco Schlesier, Max Weinhold, Uwe Rahn, Ronny Blümke, Thomas Seeliger, Matthias Krausche, Robert Kubitz, David Jäschke

Gelbe Karten: Görlitz 3, Cunewalde/Sohland 3

Zeitstrafen: Görlitz 4, Cunewalde/Sohland 5

Rote Karten: Görlitz 0, Cunewalde/Sohland 1

Siebenmeter: Görlitz 7, Cunewalde/Sohland 4

 

KJS-Club Dresden – NSV Gelb-Weiß Görlitz 19:11 (39:21)

Spiel zum Vergessen - ist aber kein Beinbruch

Am frühen Samstagabend trat die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz beim neuen Club der Liga – dem KJS-Club Dresden – an. Dieser Gegner ist für die Gelb-Weißen völlig unbekannt und am Ende auch eine Nummer zu groß gewesen. Schon bei der Erwärmung konnte man feststellen, dass dieses Mal die körperliche Überlegenheit eindeutig beim Gegenüber zu finden war. Mit einem ehemaligen tschechischen Nationalspieler (am Ende 12 Tore) sowie individueller Klasse der Gegenspieler kamen die Neißestädter überhaupt nicht klar. Erst beim 6:1 netzten die Görlitzer erstmals ein und es zeigte sich früh – sowohl die Abwehr als auch der Angriff war irgendwie gelähmt. Während im Angriff mit dem völlig zugeharzten Ball unkontrollierte Würfe und Abspiele an der Tagesordnung waren, war es in der Abwehr die offensichtlich fehlende Abstimmung. Immer wieder kamen die Gegenspieler bei 9-Meter ungehindert zu Würfen, die vom Görlitzer Schlussmann viel zu spät gesehen wurden. Nach dem 7:1 fing man sich aber etwas und verkürzte den Spielstand auf 10:7. Aber dieses kurze Strohfeuer ging nach einem 4:0-Lauf der Landeshauptstädter aus (14:7) und bis zur Halbzeit lagen die Görlitzer deutlich mit 19:11 zurück. In der Kabine wurde vor allem die fehlende Aggressivität angesprochen und die notwendige Konzentration im eigenen Abschluss – trotz des inakzeptablen Spielgeräts. Nach der Pause gab es aber nicht wirklich eine Besserung. Der spielerisch und körperlich deutlich überlegene Gegner machte was er wollte, während die Görlitzer sich immer wieder in Halbchancen verfingen, die aber keinen Erfolg brachten, da mit kein normaler Wurf auf das Tor gebracht werden konnte. Über die Stationen 24:14 und 34:18 sicherten sich die Dresdner den ungefährdeten 39:21-Sieg. Dabei bleibt festzustellen, dass dieser Gegner jederzeit einen oder zwei Gänge höher hätte schalten und somit einen noch deutlichern Sieg einfahren können. Dabei kann für die Görlitzer auch nicht als Alibi herhalten, dass mit Robert Kubitz und Marco Schlesier wichtige Leute fehlten und sich zum Auffüllen der Bank Kevin Faehnrich sowie 2 angeschlagene Spieler zur Verfügung stellten. Nun gilt es in den kommenden zwei Wochen, die Blessuren auszukurieren und dann mit dem notwendigem Ehrgeiz an die für den NSV machbaren Aufgaben (Sohland/Cunewalde und Bernstadt) zu gehen. Insgesamt ist die Niederlage kein Beinbruch aber auch kein Grund zufrieden zu sein.

Am Samstag unterlag die A-Jugend des NSV Gelb-Weiß Görlitz mit 23:30 dem Radebeuler HV in der Ostsachsenliga.

Tor: Marian Pohl

Feld: Ronny Blümke, Uwe Rahn, Markus Wiedemann, Kevin Faehnrich, Michael Gräber, Maciej Przybysz, Thomas Seeliger, Matthias Krausche, Stefan Nitsche

Gelbe Karten: Görlitz 3, Dresden 3

Zeitstrafen: Görlitz 3, Dresden 5

Siebenmeter: Görlitz 2, Dresden 5

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz – HSV 1923 Pulsnitz 27:22 (14:10)

Auch zweiten Verbandsligaabsteiger am Ende niedergerungen

Nach 14-tägiger Pause empfing die 1. Männermannschaft der NSV Gelb-Weiß Görlitz einen weiteren Verbandsliga-Absteiger – HSV 1923 Pulsnitz. Diese Mannschaft spielte die letzten 12 Jahre in der Verbandsliga und gilt für Trainer Thomas York durchaus als das Maß in dieser Saison. Da man aber recht wenig über den Gegner wusste, galt es vor allem in der Abwehr sehr konzentriert zu arbeiten und nicht wie im Spiel gegen Sagar mit 7 Toren in Rückstand zu gehen. Nach nervösem Beginn beider Seiten erzielten die Görlitzer durch einen abgefälschten Wurf das 1:0. Pulsnitz konterte und konnte durch Ausnutzen einer unnötigen Zeitstrafe in der 6.Minute sowie bereits dem 3.Siebenmeter den Spielstand auf 1:5 drehen. Die Gelb-Weißen liefen völlig neben der Spur und fanden kein Mittel gegen die Abwehr der Pulsnitzer. Aber zunehmend konnte die Fehlerzahl im Angriff minimiert werden und auch die Abwehr erkämpfte ein paar Bälle und durch schnelles Umkehrspiel wurde der Rückstand auf 5:6 verkürzt. Im Angriff fand man immer besser ins Spiel und nach dem 6:8 wurden 6 Tore in Folge erzielt und die Abwehr im Zusammenspiel mit Marian Pohl im Tor des NSV agierte aggressiv aber erfolgreich. Bis zur Pause beim Stand von 14:10 konnte der Vorsprung bei 4 Toren gehalten werden und Trainer Thomas York zeigte sich sehr zufrieden. Mit wenig Wechseln aber demselben Drang zum Tor sollten auch die zweiten dreißig Minuten gestaltet werden. Aber irgendwie scheinen die Halbzeitpausen nicht das Ding der Gelb-Weißen zu sein, zwar ging der erste Treffer wieder auf das Konto des NSV, doch die Pulsnitzer nahmen den Kampf in ihrer eigenen Abwehr an und stellten erneut die Görlitzer vor riesige Probleme. Halbgare Chancen oder einfachste Ballverluste ermöglichten den Gästen aus der Pfefferkuchenstadt den Spielstand peu-a-peu zu verkürzen. Über 16:14 egalisierten sie den Spielstand beim 16:16 und die Görlitzer fanden immer noch keinen Zugriff auf das Spiel. Einzelaktionen im Angriff dominierten und erleichterten den Gästen das Agieren. Aber zum Glück hielten die Görlitzer Torhüter und die weiterhin kämpferische Abwehr den NSV am Leben. Die Aufholjagd wurde gestoppt und im Angriff wurde nun endlich wieder erfolgreich abgeschlossen. Das 17:17 war der letzte ausgeglichene Spielstand und drei Treffer in Folge verschoben das Ergebnis zugunsten der Hausherren (20:17). Pulsnitz gab sich aber nicht geschlagen und leider wurde die Abwehrarbeit auf beiden Seiten immer härter, so dass das Spiel zwar sehr kämpferisch geführt wurde, aber nicht wirklich Handballkost bieten konnte. Die Hausherren behielten im Angriff bis zum Schluss dennoch den Überblick und führten kurz vor Ende mit 27:21. Pulsnitz erzielte noch den letzten Treffer unterlag damit aber den Gelb-Weißen am Ende mit 27:22. Die Görlitzer freuten sich über einen nicht erwarteten Sieg und müssen nun nächste Woche gegen den nächsten unbekannten Gegner in Dresden antreten. Der bisher gute Saisonstart soll dann gegen den KJS-Club Dresden fortgesetzt werden.

Die A-Jugend bestritt ihr erstes Saisonspiel beim VfB 1999 Bischofswerda. Am Ende stand der erste Sieg mit 22:26 zu Buche und dies mit minimaler Mannschaftsbesetzung.

Auch die 2.Männermannschaft gewann ihr erstes Saisonspiel mit 15:28 beim TuS Löbau.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann

Feld: Uwe Rahn, Thomas Seeliger, Stefan Nitsche, Matthias Krausche, Tony Klose, Maciej Przybysz, Michael Gräber, Marco Schlesier, Robert Kubitz, Ronny Blümke

Gelbe Karten: Görlitz 3, Pulsnitz 3

Zeitstrafen: Görlitz 4, Pulsnitz 6

Rote Karten: Görlitz 0, Pulsnitz 2

Siebenmeter: Görlitz 5, Pulsnitz 5

 

NSV Gelb-Weiß Görlitz – SV Rot-Weiß Sagar 27:26 (15:15)

Den Absteiger am Ende glücklich geschlagen

Nach der Sommerpause begann die Saison in der Ostsachsenliga für die 1.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz gegen den Verbandsligaabsteiger SV Rot-Weiß Sagar. Dabei wartete eine sehr schwere Aufgabe auf die Gelb-Weißen. Nach der mehr oder weniger optimalen Vorbereitung auf die Saison kam es nicht nur wegen dem Absteigerstatus des Gegners zu einer echten Bewährungsprobe. Gegen Sagar gab es immer wieder sehr spannende, aber am Ende meist für die Gelb-Weißen nicht siegreiche Duelle und mit der nun erlangten Erfahrung aus der Verbandsliga konnte die Mannschaft aus Sagar als sehr starker Gegner eingeschätzt werden. Der Beginn des Spiels lief vor allem für die Gäste aus dem Neißedorf. Mit 0:2 für Sagar und dabei vor allem aus dem Rückraum erfolgreich ging der Start für die Gelb-Weißen völlig daneben. Die Abwehr fand anfänglich gar nicht statt und im Angriff wurde vor der variablen 5-1-Abwehr der Gäste zu viel Respekt gezeigt. Es zeigte sich auch, dass trotz des Jahres in der Verbandsliga, beide Mannschaften sich aus vielen Schlachten kannten und so die gegnerischen Stärken teilweise neutralisiert werden konnten. Bis zum 4:5 blieb das Spiel spannend, aber dann setzten sich die Rot-Weißen mit einem 1:6-Lauf auf 5:11 ab. Trainer Thomas York reagierte mit einer Auszeit, aber erreichte wohl seine Mannen nicht wirklich. Bis zum 7:14 agierte Sagar souverän und spielte auch seine Erfahrung als Absteiger aus. Die Görlitzer trafen vor allem aus dem Rückraum alles nur nicht das Tor. Aber da die Gäste wenig Wechselalternativen auf der Bank hatten, konnten die Gelb-Weißen mit zunehmender Spielzeit sich einstellen. Mit 3 Ballgewinnen in der Abwehr durch erhöhte Aufmerksamkeit wurde der Spielstand sukzessive verkürzt und bis zur Halbzeitpause sogar mit einem 8:1-Lauf egalisiert (15:15). Vor allem mit den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit – viel Bewegung und schnelles Umkehrspiel - zeigte sich Thomas York sehr zufrieden, vergaß aber nicht die gezeigten Fehler anzusprechen. Vor allem das Wurfverhalten der Rückraumspieler gab genügend Anlass für Kritik. Die zweiten dreißig Minuten sollten genauso gestaltet werden und vor allem durch das Beibehalten des Tempos sollten die wenigen Wechselalternativen des Gegners ausgenutzt werden. Aber Sagar zeigte seine Qualitäten, fand immer wieder Lücken im NSV-Abwehrverbund und hielt den Spielstand ausgeglichen (20:20). Aber mit zunehmender Spielzeit zollten die Neißedörfler ihrem Spiel Tribut. Durch Zeitstrafen und im Ergebnis rote Karten schwanden die Wechselalternativen auf Null und die Görlitzer nutzten das Nachlassen des Gegners. Erneut schnelles Umkehrspiel brachte eine eigene 2-Tore-Führung (25:23), aber nicht Ruhe ins Spiel. Im Anschluss wurden vier aufeinander folgende Angriffe den Hausherren abseits des Ballgeschehens abgepfiffen und zusätzlich zu den eigenen Fehlern, verhinderte dies ein weiteres Ausbauen des Vorsprungs. Sagar kämpfte trotz mangelnder Alternativen bis zum Ende und konnte mit dem 27:26 nur noch den Anschlusstreffer erzielen. Die Gelb-Weißen spielten die verbleibenden Sekunden mehr oder weniger clever herunter und gewannen am Ende mit 27:26 ein Spiel, welches eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Am Ende zählen für die Görlitzer nur die beiden Punkte und es muss in den kommenden 2 Wochen viel trainiert werden, um am 16.09. gegen den zweiten Absteiger aus der Verbandsliga – HSV 1923 Pulsnitz – ebenfalls erfolgreich bestehen zu können.

Tor: Marian Pohl, Markus Wiedemann

Feld: Matthias Krausche, Thomas Seeliger, Stefan Nitsche, Uwe Rahn, Tony Klose, Maciej Przybysz, Michael Gräber, Marco Schlesier, Robert Kubitz, Ronny Blümke

Gelbe Karten: Görlitz 2, Sagar 3

Zeitstrafen: Görlitz 5, Sagar 8

Rote Karten: Görlitz 0, Sagar 2

Siebenmeter: Görlitz 7, Sagar 5