Spielberichte Ostsachsenklasse 2019/20

SG Eibau/Zittau – NSV Gelb-Weiß Görlitz II 30:26 (13:13)
Zum Abschluss der Hinrunde weiterhin ohne Punkte

Zum letzten Spiel des Jahres 2019 reiste die 2.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz zur SG Eibau/Zittau nach Eibau. Angetreten wurde die Reise von 8 erfahrenen Spielern, welche dann noch Unterstützung von den drei jungen Spielern, Robert Mischock, Lennard Mischock und Marius König fanden, welche nach den anstrengenden 60 Minuten in Radeberg noch nach Zittau fuhren – recht herzlichen Dank dafür. Der Spielverlauf sah in der ersten Hälfte meist die Hausherren in Vorhand, aber zur Halbzeit erkämpften sich die Görlitzer ein 13:13. Wenn die beiden Siebenmeter in den ersten 10 Minuten getroffen worden wären, wäre vielleicht mehr möglich gewesen – wer weiß. Auf jeden Fall war zur Halbzeit noch alles möglich und so ging es auch bis zur 52. Spielminute weiter. Zittau führte 17:14 und 23:20, aber die Gelb-Weißen kämpften sich immer wieder ran (19:18 und 23:22). Und selbst beim 27:25 in der 57. Spielminute war noch der erste Punktgewinn in der Saison möglich. Aber innerhalb von anderthalb Minuten legte Zittau einen 3:0-Lauf aufs Parkett und entschied so die Partie. Am Ende verlor die Zweite mit 30:26 und bleibt damit in der Tabelle punktfrei.
Nun gilt es in der Weihnachtspause entsprechend zu trainieren, um dann in der Rückrunde neu anzugreifen. Allzu weit weg von den Gegnern war man selten, nur halt nicht erfolgreich.

Tor: Gunnar Zähnsch, Sebastian Fiebig

Feld: Robert Mischock (5 Tore), Lennard Mischock (4), Marius König (5), Patrick Lindner (3), Kai Kokel (2), Matthias Hutter (6), Andreas Thauer, David Queisser, Ronny Effenberger (1)

Gelbe Karten: Görlitz 1, Eibau/Zittau 3; Hinausstellungen: Görlitz 2, Eibau/Zittau 2; Siebenmeter: Görlitz 3, Eibau/Zittau 6

NSV Gelb-Weiß Görlitz II - BSV Görlitz 21:27 (09:11)
Dem BSV im Stadtderby nicht gewachsen

Nachdem letzte Woche die 2.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz beim SV Koweg Görlitz III verlor, traf sie diese Woche auf den anderen „Stadtrivalen“ BSV Görlitz. Die Favoritenrolle lag klar beim BSV Görlitz und die Gelb-Weißen wollten solange wie möglich um den Sieg mitspielen. Aber wie schon in der Vorwoche ging das Spiel völlig missraten los. Nach 10 Spielminuten lagen die Hausherren mit 1:5 hinten und zeigten keine wirklich gefährlichen Angriffsbemühungen. Aber auch wie in der Vorwoche wurde die Lethargie abgelegt und sich am Spiel beteiligt. Begünstigt durch Pfostenwürfe, unvorbereitete Würfe oder Fehlversuche des BSV kamen die Gelb-Weißen zum 5:5-Ausgleich und später auch noch einmal zum 8:8-Ausgleich. Aber diese Strohfeuer beantwortete der BSV durch seinen Haupttorschützen im Spiel – Ronny Stephan und Maik Walter – so dass zur Pause ein 9:11-Rückstand auf der Anzeige stand. Nach dem verschlafenen Beginn war dies durchaus in Ordnung, bedeutete aber auch, dass in Halbzeit zwei ordentlich gekämpft werden musste, um noch etwas zu reißen. Aber die Pause störte wieder und nach 40 Minuten stand es 11:17. Egal was die Gelb-Weißen auch probierten, gefährlich nah kam man dem BSV an diesem Tage nicht mehr. Bis zum Schlusspfiff wurde gekämpft und immer wieder setzte man einzelne Nadelstiche, aber dies änderte nichts mehr an der 21.27-Heimpleite. Im letzten Spiel des Jahres 2019 geht es nächste Woche nach Zittau, wo ein weiterer schwerer Brocken auf die Gelb-Weißen wartet.

Tor: Gunnar Zähnsch, Sebastian Fiebig
Feld: Marius König (4 Tore/1 Siebenmeter), Patrick Lindner, David Stasiak (3), David Queisser, Matthias Hutter (4), Lennard Mischock, Louis Schilling (5/1), Tai Do Ngoc (5), Ronny Effenberger

BSV Görlitz
Tor: Marck Recknagel, Olaf Jenkner
Feld: Maik Walter (11 Tore/4 Siebenmeter), Ronny Stephan (7), Niko Stephan, Alexander Janig (1), Matthias Schnabel, Joseph Hunold (2), Max Freudenberg (4), Christoph Ruhlich (1), David Miegel (1), Tom Brückner                               

Gelbe Karten: NSV 3, BSV 3; Hinausstellungen: NSV 4, BSV 4; Siebenmeter: NSV 4, BSV 4

SV Koweg Görlitz III – NSV Gelb-Weiß Görlitz II 22:18 (09:08)
Erneut entscheidet Koweg das Derby in den Schlussminuten

Am frühen Samstagabend stand bereits das zweite Stadtderby der 2.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz II mit der dritten Vertretung des SV Koweg Görlitz auf dem Spielplan. Die Gelb-Weißen stimmten dabei dem Verlegungswunsch der Gastgeber zu, da diese im Januar bei der Handball-Europameisterschaft zuschauen wollen. Dem Spielerpersonal tat diese Verlegung keinen Abbruch, da der NSV 14 Spieler aufstellen konnte. Dies sollte im weiteren Spielverlauf auch bitter notwendig sein. Im Hinspiel verloren die Gelb-Weißen mit 18:23 am Ende das Spiel, nachdem ziemlich lange gegen den Favoriten mitgehalten wurde. Die Favoritenrolle lag auch diesmal bei Koweg und dies zeigten die Blau-Gelben auch von Anfang an. Erst in der 11.Spielminute gelang den Gästen vom NSV der erste Treffer. Koweg hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 4 Mal eingenetzt und das Spiel gut im Griff. Lediglich die Abwehr der Gelb-Weißen fand einigermaßen ins Spiel und verhinderte einen höheren Rückstand. Bis zum 7:1 erhöhte Koweg den Vorsprung in der 17. Minute und die Gelb-Weißen nahmen ihre erste Auszeit. Panik musste noch nicht ausbrechen, da noch viel Zeit auf der Spieluhr war. Man sammelte sich und beteiligte sich von nun an am Spiel. Tor um Tor wurde aufgeholt und mit der Halbzeitsirene wurde der 9:8-Anschlusstreffer erzielt. Zu diesem Zeitpunkt mussten David Jäschke und Tony Klose verletzungsbedingt das Spiel verlassen und schränkten die taktischen Möglichkeiten ein. Aber die zweite Hälfte sollte an die letzten 10 Minuten der ersten Hälfte anschließen und am Ende sollte der Favorit solange wie möglich geärgert werden. Und dies gelang sehr gut. Mit 10:13 zogen die Gelb-Weißen „davon“ und drehten den Spielverlauf vollends. Nach dem 12:13-Anschluss folgte in einer weiteren guten Phase des NSV und der 14:17-Führung (45. Minute). Leider war jetzt noch zu viel Zeit auf der Uhr und Koweg reagierte mit seiner Auszeit. Die fruchtete und beim 18:18 in der 51.Minute waren die Gelb-Weißen das letzte Mal am Punktgewinn dran. Es folgten 2 Zeitstrafen und Koweg erzielte bis zum Abpfiff noch 4 Tore. Somit verloren die Gelb-Weißen (wie im Hinspiel) in den letzten Minuten ein ausgeglichenes Spiel mit 22:18 und verbleiben am Tabellenende, während Koweg auf Platz 2 steht.

NSV II spielte mit
Tor: Sebastian Fiebig, Gunnar Zähnsch
Feld: Tai Do Ngoc (3 Tore/1 Siebenmeter), Ronny Blümke (1), David Stasiak  (1), Georg Geisler, David Jäschke (1), Ronny Effenberger, Marius König (6), David Queisser, Patrick Lindner (1), Louis Schilling (3), Lennard Mischock (2), Tony Klose

Koweg III spielte mit
Tor: Florian Matthieu, Justus Hilbig
Feld: David Schulz (1 Tore/1 Siebenmeter), Tommy Liebig, Torsten Kuhnt (3), Andre Feja (1),  Robert Eifler (1), Sandro Günther, Danilo Krause (7), Robert Meißner (6/1), Michael Moritz (2), Maurice Rausch, Willi Stiller, Sebastian Rausch
Gelbe Karten: Görlitz 3, Koweg 3; Zeitstrafen: Görlitz 5, Koweg 3, Siebenmeter: Görlitz 2, Koweg 2

NSV Gelb-Weiß Görlitz II – HSV 1923 Pulsnitz II 23:33 (13:15)
Deutliche Niederlage gegen den Tabellennachbarn

Samstagnachmittag kam es zum Kellerduell der Ostsachsenklasse – 2.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz gegen 2. Vertretung des HSV 1923 Pulsnitz. Die Männer aus der Pfefferkuchenstadt machten von Anfang deutlich, wohin die Partie sich drehen sollte. Schnell vorgetragene Angriffe und Wucht im Abschluss sollten die Görlitzer Defensive unter Druck setzen. Und dies gelang. Pulsnitz führte schnell mit 3:7 und später gar mit 6:13. Die Görlitzer schafften es weder in der Abwehr noch im Angriff adäquat dagegen zu halten und haderten mehr mit sich selbst. Erst als man sich auf das Spiel konzentrierte und Pulsnitz wohl einen Gang zurückschaltete, wurde mit 4 Toren in 3 Minuten das Ergebnis freundlicher gestaltet (10:13). So blieb es dann auch bis zur Pause ein etwas spannenderes Spiel und beim 13:15 nach 30 Minuten war für die Hausherren noch alles drin. Aber spätestens nach dem 15:17 in der 33. Spielminute war es vorbei. Fehler im Spielaufbau, überhastete Würfe und entsprechende Gegenstöße entschieden praktisch das Spiel. Der Rückstand wuchs von 2 (15:17) auf 11 Tore (15:26) an. Zwar gaben sich die NSV-Spieler nicht auf, aber mehr als den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen, schafften sie nicht. Am Ende stand eine 23:33-Niederlage zu Buche und man muss weiterhin auf die ersten Punkte der Saison warten.

Tor: Gunnar Zähnsch, Sebastian Fiebig
Feld: David Stasiak (3 Tore/2 Siebenmeter), Patrick Lindner (1), David Jäschke (4), Tony Klose, Lennard Mischock (1), Matthias Hutter (8), Louis Schilling (3), Marius König (3/1), David Queisser, Ronny Effenberger

Gelbe Karten: Görlitz 1, Pulsnitz 2; Hinausstellungen: Görlitz 3, Pulsnitz 2; Siebenmeter:  Görlitz 5, Pulsnitz 7

TBSV Neugersdorf II - NSV Gelb-Weiß Görlitz II 36:28 (15:10)
Am Ende zu hoch verloren

Nach 3 Wochen Herbstpause reiste die zweite Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz zur zweiten Vertretung des TBSV Neugersdorf. Diese Mannschaft ist immer schwer zu bespielen und auch das Wachsverbot in der Neugersdorfer Halle bereitet einigen Spielern immer wieder Schwierigkeiten. Nun fuhr man aber nicht los, um sich kampflos geschlagen zu geben. Da aus verschiedenen Gründen diesmal von der Jugend nicht viele Spieler zur Verfügung standen, sollten es die etablierten richten. Vor allem die Rückwärtsbewegung musste funktionieren, um nicht dem jungen Gegner die Möglichkeit zu geben, mit einfachen Toren, das Spiel zu kontrollieren. Mit dem Ziel am Gegner dranzubleiben, ging es aufs Feld und bis zum 4:4 hielten die Gelb-Weißen gut mit. Zwar machten sie ein paar Fehler zu viel und die Hausherren nahmen die Geschenke auch gern an, konnten sich aber nicht vor entscheidend absetzen. Zum einen hielt Gunnar Zähnsch sein Tor recht sauber, zum anderen wurde im Angriff ordentlich gespielt und getroffen. Zur Pause lag man nur mit fünf Toren hinten und es war noch etwas möglich. Aber direkt nach der Pause brauchten die Görlitzer viel zu lange, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen und die Hausherren lagen nach 35. Spielminuten mit 18:10 in Front. Es deutete sich ein Debakel, aber bei den Neißestädtern erwachte der Kampfgeist. Eine taktische Umstellung im Angriff brachte neue Impulse und so wuchs der Rückstand nicht weiter an (27:20 in der 48.Spielminute). Neugersdorf wechselte durch und die NSV-Spieler gaben noch einmal alles. In der 56. Spielminute stand es nur noch 30:27 und es sah wieder alles in Ordnung aus, doch die Auszeit des TBSV unterbrach den Spielfluss der Gelb-Weißen. Vier Tore in Folge in den folgenden 2 Spielminuten waren dann zu viel und am Ende verloren die Gelb-Weißen auch ihr fünftes Spiel mit 36:28 etwas zu hoch. Nächste Woche kommt es zum Kellerduell gegen den HSV 1923 Pulsnitz II und vielleicht können da die ersten zwei Punkte der Saison geholt werden.

Tor: Sebastian Fiebig, Gunnar Zähnsch
Feld: Ronny Blümke (6 Tore/1 Siebenmeter), David Stasiak (3), David Jäschke (10), Ronny Effenberger (1), Louis Schilling (2), David Queisser, Patrick Lindner, Matthias Hutter (3), Lennard Mischock (3) 

Gelbe Karten: Görlitz 3, Neugersdorf 3; Zeitstrafen: Görlitz 3, Neugersdorf 1; Rote Karten: Görlitz 1, Neugersdorf 0; Siebenmeter: Görlitz 1, Neugersdorf 5

OHC Bernstadt II - NSV Gelb-Weiß Görlitz II        27:24 (16:15)
Gut gekämpft, aber leider keine Punkte

Am Samstag traf die 2.Männermannschaft auf die Verbandsligareserve des OHC Bernstadt. Beide Mannschaften sind im bisherigen Saisonverlauf sieglos geblieben und so sollte dieses Spiel für eine der beiden Mannschaften den Wendepunkt darstellen. Der Beginn der Partie verlief bis zum 4:4 sehr ausgeglichen. Die Gelb-Weißen fanden aber nicht zum flüssigen Angriffsspiel und arbeiteten für jedes Tor sehr hart. Den Gastgebern fiel in der Folgezeit das Torewerfen leichter und so bauten sie sich eine 11:6-Führung auf. Egal was die Görlitzer versuchten, Erfolg stellte sich nicht wirklich ein und der Rückstand blieb bis zum 14:9 bei 5 Toren. Dann allerdings drückte man aus einer sich leicht verbessernden Abwehr aufs Tempo und setzte damit die jungen Hausherren unter Druck. Das schnelle Spiel nach vorn war nicht fehlerfrei, aber sukzessive wurde der Rückstand verkürzt und nach dem 15:15-Ausgleich fing der NSV kurz vor der Halbzeit noch den Treffer zum16:15. Dennoch konnte man in der Kabine vor allem mit dem dargebotenen Kampfgeist zufrieden sein. Ein 5-Tore-Rückstand wurde aufgeholt und das Spiel begann zur zweiten Hälfte praktisch bei 0:0. Nach der Pause machten die Gelb-Weißen da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Mit viel Tempo aus der sicheren Abwehr und etwas Glück bei den Abschlüssen erzielten erstmals seit dem 2:3 wieder eine Führung im Spiel (16:18). Bis zum 19:20 hielt diese Führung. Doch leider musste arbeitsbedingt ab der 43. Minute der bis dahin in Angriff und Abwehr gut spielende Louis Schilling das Spiel verlassen und die Gelb-Weißen waren zu Umstellungen gezwungen. Diese brachten leider einen deutlichen Bruch ins Spiel und der OHC übernahm wieder die Führung (22:20). Die Gelb-Weißen gaben aber nicht auf. Auch das verletzungsbedingte Ausscheiden von David Stasiak war für die Abwehr ein Verlust, der nicht gleichwertig kompensiert werden konnte. Die Zuordnung ging etwas verloren und im Angriff scheiterte man immer öfter am gegnerischen Schlussmann. Näher als auf 2 Tore kam der NSV nicht mehr heran und verlor am Ende mit 27:24. Festzuhalten bleibt, dass trotz aller Umstände bis zum Schluss gekämpft wurde, doch leider brachte dies wieder einmal keine Punkte. Bis November ist nun erst einmal spielfrei und es gilt im Training die notwendigen Dinge zu üben, die es dann erlauben, auch einmal als Sieger das Parkett zu verlassen.

Tor: Sebastian Fiebig, Gunnar Zähnsch

Feld: Louis Schilling (6 Tore/1 Siebenmeter), David Stasiak, Matthias Hutter (1), David Jäschke (7), Tai Do Ngoc (4), Georg Geisler (1), Lennard Mischok (2), Marius König (1), Ronny Blümke (2), Kai Kokel

Gelbe Karten: Görlitz 2, Bernstadt 2, Zeitstrafen: Görlitz 1, Bernstadt 1, Siebenmeter: Görlitz 2, Bernstadt 5

NSV Gelb-Weiß Görlitz II – HVO Cunewlade II 24:28 (11:15)
Wer nicht trifft, kann nicht gewinnen

Im dritten Spiel der Saison traf die 2.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz auf die zweite Vertretung des HVO Cunewalde. Diese Mannschaft besiegte in der Vorwoche mit 33:22 den SSV Stahl Rietschen II, jene Mannschaft die zu Saisonbeginn die Gelb-Weißen mit 27:30 besiegte. Es war also zu erwarten, dass es ein sehr schweres Spiel werden würde, zumal Spieler fehlten. Cunewalde war zudem mit ein paar Spielern bestückt, die auch schon Sachsenligaerfahrung aufzuweisen haben und zeigte von Beginn an, wie das Spiel verlaufen sollte. Mit viel Geschwindigkeit und Zug zum Tor wurden die Gelb-Weißen unter Druck gesetzt und nach dem 5:6 mussten die Neißestädter abreißen lassen. Bis zum 6:13 wuchs der Rückstand und es stand zu befürchten, dass es eine ordentliche Packung für die Hausherren geben würde. Bis zur Pause kämpfte man sich aber wieder auf 11:15 heran und wären bis dahin nicht schon 4 Siebenmeter verworfen worden, wäre der Spielstand knapper und der Druck auf Cunewalde vielleicht größer gewesen. Aber hätte wenn und aber hilft nicht und so wurde zur Pause besprochen, wie man den Gegner in der zweiten Hälfte bespielen wollte. Die Vorgaben wurden dann auch größtenteils umgesetzt, nur der Erfolg wollte sich nicht so recht einstellen. Der Rückstand konnte nicht verkürzt werden, denn wenn man selbst traf, waren es im schnellen Gegenzug die Cunewalder Spieler, die sofort den alten Abstand wiederherstellten. Die Görlitzer mühten sich, aber teilweise wurde zu überhastet oder einfach zu unplatziert geworfen. Wobei man feststellen muss, dass beide Torhüter des HVO sehr stark hielten. Als sich beim 17:23 erneut ein Debakel andeutete, rissen sich die Gelb-Weißen noch einmal zusammen. Offensiver in der Abwehr und mit schnellem Umkehrspiel wurde der alte 4-Tore-Abstand wiederhergestellt, aber leider auch nur das. Am Ende verliert die 2.Männermannschaft mit 24:28 und muss vielen Chancen und insbesondere 8 (!) verworfenen Siebenmetern hinterhertrauern, denn wenn diese reingehen gegangen wären, hätte das Spiel bestimmt anders ausgesehen. Doch hätte wenn und aber hilft eben nicht. Nächste Woche reist man zum OHC Bernstadt II und versucht da, nun endlich die ersten Saisonpunkte einzufahren.

Tor: Sebastian Fiebig
Feld: Kai Kokel (4 Tore/1 Siebenmeter), Ronny Blümke, David Stasiak (4), Georg Geisler (1), David Jäschke (7/1), Ronny Effenberger, Marius König (2), David Queisser, Patrick Lindner (1), Lennard Mischock (4/2), Tony Klose (1)

Gelbe Karten: Görlitz 1, Cunewalde 3; Zeitstrafen: Görlitz 2, Cunewalde 2; Siebenmeter: Görlitz 12, Cunewalde 4

NSV Gelb-Weiß Görlitz II – SV Koweg Görlitz III 18:23 (10:10)
Am Ende leider zu deutlich geschlagen

Nach der knappen Niederlage letzten Samstag gegen den Absteiger aus der Ostsachsenliga – SSV Stahl Rietschen II – traf die 2.Männermannschaft im ersten Heimspiel auf die dritte Vertretung des SV Koweg Görlitz. Diese Mannschaft ist gespickt mit vielen Spielern, die jahrelang höherklassigen Handball gespielt haben und sollten somit erneut einen echten Gradmesser für die Gelb-Weißen darstellen. Für diese galt es nicht ähnlich unter die Räder zu gerade wie letzte Woche HSV 1923 Pulsnitz II, welche gegen Koweg mit 35:22 verloren. Ein erstes Abtasten beider Seiten ging nach acht Spielminuten an die Gelb-Weißen, welche mit 3:1 in Führung gingen. Dies zeigte den Spielern, dass auch gegen diesen Favoriten etwas möglich war. Zugute kam, dass die ersten Würfe von Koweg nicht den Weg ins Tor fanden und man so immer in Schlagdistanz blieb. Die erspielte Führung hielt bis zum 5:4, wurde dann aber mit 3 Toren von Koweg in ein 5:7-Rückstand gedreht. Aber bis zur Pause ließen sich die Hausherren nicht abschütteln und kurz vor dem Halbzeitsignal wurde der unerwartete 10:10-Ausgleichstreffer erzielt. In der Pause waren die Gelb-Weißen somit zufrieden mit dem Spielverlauf und wollten auch in der zweiten Halbzeit Koweg ärgern. Allerdings verliefen die ersten 11 Spielminuten der zweiten Halbzeit alles andere als gut. Koweg baute sich eine 15:11-Führung auf und profitierte dabei vor allem vom zu hektischem Spiel der Gelb-Weißen. Zu viele Fheler wurde in dieser Phase gemacht und es musste mit einer Auszeit reagiert werden. Dies brachte auch Besserung ins NSV-Spiel. Bis zum 17:18 konnte in der 50. Spielminute verkürzt werden, was wiederum Koweg zu einer Auszeit bewegte. Diese erzielte leider die Wirkung, die die Koweg-Verantwortlichen erhofft und die Gelb-Weißen befürchtet hatten. Mit 17:20 ging nun wieder Koweg in Front und behielt diese Führung bis zum Schluss. Am Ende verloren die Gelb-Weißen das erste Stadtderby der Saison mit 18:23 ein wenig zu hoch, können aber mit der gezeigten Leistung über weite Strecken zufrieden sein.
Nächste Woche gilt es endlich, die ersten Punkte einzufahren. Gegner in der Görlitzer Jahnsporthalle wird die zweite Mannschaft des HVO Cunewalde sein.

NSV II spielte mit
Tor:  Sebastian Fiebig, Gunnar Zähnsch
Feld: Georg Geisler (4 Tore), Ronny Blümke (3), David Stasiak (2), Tai Do Ngoc (3), David Jäschke (2), Ronny Effenberger, Marius König (1), David Queisser, Patrick Lindner, Matthias Hutter (1), Lennard Mischock, Tony Klose (2)

Koweg III spielte mit
Tor:  Andreas Ullbrich, Enrico Wendler, Björn Szmais
Feld: David Schulz (2 Tore/2 Siebenmeter), Tommy Liebig (1), Torsten Kuhnt (2), Andre Feja (3), Daniel Seifert, Sandro Günther, Danilo Krause (6), Robert Meißner (7), Michael Moritz (2), Simon Roloff, Willi Stiller

Gelbe Karten: Görlitz 3, Koweg 4; Zeitstrafen: Görlitz 1, Koweg 2; Siebenmeter: Görlitz 1, Koweg 3

SSV Stahl Rietschen II - NSV Gelb-Weiß Görlitz II 30:27 (15:13)
Am Ende gegen den Absteiger unterlegen

Nach langer Pause stand am Samstag für die 2.Männermannschaft des NSV Gelb-Weiß Görlitz das erste Saisonspiel in der Ostsachsenklasse 2019/2020 an. Und man durfte gleich zum Absteiger aus der Ostsachsenliga reisen – der zweiten Vertretung des SSV Stahl Rietschen. Somit hatte man als „Tabellenkellerkind“ der letzten Saison nicht die Favoritenrolle. Aber dennoch sollte man nicht wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren. Der Gegner wusste mit Sicherheit auch nicht, wo er nach der Saisonvorbereitung stand und es galt für die Gelb-Weißen, eine sichere Abwehr zu spielen und im Angriff die sich bietenden Chancen zu nutzen. Aber der Beginn ging eindeutig an Rietschen. Die Gelb-Weißen taten sich schwer, Wurfgelegenheiten zu kreieren und wenn doch, dann traf man zu Beginn nur den Pfosten. Rietschen führte folgerichtig mit 3:0. Aber der NSV kam immer besser zu recht und nach dem 3:3-Anschlusstreffer schafften es die Hausherren nicht mehr, sich abzusetzen bzw. konnten den Vorsprung nicht halten. Der 7:10-Rückstand der Neißestädter wurde mit einem 4-0-Lauf zum 11:10 gedreht. Aber zur Pause führten die Stahlmänner mit 15:13, was aber auch nicht bedeutete, dass die Gelb-Weißen bereits geschlagen waren. Es galt weiterhin, die Chancen zu nutzen und noch aufmerksamer die Rückzugsbewegung anzugehen, da Rietschen vielfach zu einfachen Toren aus der zweiten Welle kam. Bis zum 17:17 blieb der NSV dran, musste aber dann nach zwischenzeitlichen 22:20 auf 25:20 abreißen lassen. Es wurde mit einer Auszeit reagiert und sich auf die neue Gegebenheit eingestellt. Und innerhalb von 5 Minuten stand es wieder 25:24, was nun wiederrum eine Auszeit der Hausherren nach sich zog. Das Spiel wogte nun hin und her und in der 55. Minute wurde ziemlich Platz auf dem Feld. Zwischenzeitlich standen sich auf beiden Seiten nur 4 Feldspieler gegenüber, was natürlich große Räume bedeutete. Wirklich genutzt wurden sie zwar nicht, aber es gelang aus gelb-weißer Sicht nicht, den Rückstand zu verkürzen. So ging es mit einem 29:26 in die letzten 2 Spielminuten und es folgte noch einmal der Anschluss zum 29:27. Aber die offensive Abwehr konnte nicht vollends greifen und Rietschen gewann am Ende mit 30:27. Diese Niederlage ist natürlich schade für den NSV, man sollte aber nicht vergessen, dass man gegen den Absteiger spielte.
Nächste Woche kommt „quasi ein weiterer Absteiger“ in die Jahnhalle, denn die 2.Mannschaft des NSV trifft auf SV Koweg Görlitz III, alles samt sehr erfahrene Spieler und zum Großteil in der letzten Saison noch in der Ostsachsenliga aktiv.

Tor: Sebastian Fiebig, Gunnar Zähnsch
Feld: Ronny Blümke (7 Tore/3 Siebenmeter), David Stasiak (2), Tai Do Ngoc (4), David Jäschke (3), Ronny Effenberger, Marius König (2), Louis Schilling (1), David Queisser, Patrick Lindner, Matthias Hutter (3), Lennard Mischock (5)

Gelbe Karten: Görlitz 2, Rietschen 3; Zeitstrafen: Görlitz 5, Rietschen 7; Siebenmeter: Görlitz 4, Rietschen 2